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Donnerstag, 09.07.2009
Flugzeuge im Kaukasus von eigenen Leuten abgeschossen
Moskau. Die Hälfte der sechs im Krieg gegen Georgien verlorenen russischen Jagdbomber ist möglicherweise eigenem Feuer zum Opfer gefallen. Dies geht aus einem Bericht der Militärzeitschrift „Moscow Defence Brief“ hervor.
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Drei der sechs Su-25-Bomber sind demnach von den eigenen Leuten vom Himmel geholt worden, was die Zeitschrift zu der Schlussfolgerung veranlasst, es gäbe „ernsthafte Probleme bei der Koordinierung und Leitung des Streitkräfte“.
Beim vierten Flugzeug gibt es Probleme festzustellen, wer es abgeschossen hat. „Von sechs Flugzeugen hat der Gegner mit Sicherheit zwei abgeschossen, drei wahrscheinlich von den eigenen Leuten“, schreiben die Autoren.
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Die erste Su-25 fiel demnach einer von südossetischen Freiwilligen abgefeuerten Abwehrrakete zum Opfer. Zwei weitere wurden von den russischen Militärs als georgische Flugzeuge deklariert, das vierte wurde von einer russischen Militärkolonne vom Himmel geholt.
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Die Pressestelle des russischen Verteidigungsmi- nisteriums hat sich bisher nicht zu der Veröffentlichung geäußert.
Die Angaben der Verluste im Kaukasus-Kurzkrieg im August 2008 gehen immer noch weit auseinander: Während Georgien von 15 abgeschos- senen russischen Bombern spricht, gibt Russland offiziell den Verlust von vier Flugzeugen zu.
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