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Freitag, 24.07.2009
Junge Frau beisst Milizionär - 18 Monate Lagerhaft
Tscheboksary. Eine junge Frau, die Anfang des Jahres einen Milizionär in die Hand gebissen hatte, ist von einem Gericht zu anderthalb Jahren Lagerhaft verurteilt worden. Der Biss sei "ziemlich kräftig" gewesen, stellte das Gericht fest.
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Der Vorfall hatte sich im Februar 2009 in der Stadt Kanascha in der russischen Teilrepublik Tschuwaschien an der Wolga zugetragen.
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Die 19-jährige war in angetrunkenem Zustand zusammen mit Freunden nach Hause gekommen. Ihre Mtter rief daraufhin die Polizei zur Hilfe. Beim Eintreffen der Milizionäre habe die junge Frau diese mit unflätigen Flüchen empfangen.
Sie habe zunächst einen der Milizionäre so stark geschubst, dass dieser mit dem Kopf gegen eine Wand schlug, berichtet die Internetzeitung Gazeta.ru.
Als die Milizionäre die junge Frau daraufhin in den Polizeigriff nehmen wollten, habe sie einen der Beamten angefallen und "ziemlich kräftig" in die Hand gebissen, heisst es in einem offiziellen Prozessbericht.
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Tschuwaschien ist eine kleine nationale Republik des Völkchens der Tschuwaschen am Mittellauf der Wolga, oberhalb von Tatarstan. Die Republikshaupt-stadt Tscheboksary hat sich in den vergangenen Jahren zu einem modernen Regionalzentrum entwickelt.
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