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Donnerstag, 05.04.2007
Angst vor Haft: Russe rammt sich Bleistift ins Herz
Moskau. Noch während der Verhandlung vor einem Gericht im Moskauer Umland hat ein Angeklagter Selbstmord begangen. Mit dem Bleistift seines Anwalts stach er sich ins Herz. Vermutlich hatte er Angst vor der drohenden Lagerhaft.
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Der Mann war in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Diebstahls verhaftet worden. Im Januar vergangenen Jahres klagten ihn die Behörden im Ort Widnoje im Moskauer Umland an, weil er einen VW-Transporter entwendet hatte.
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Jetzt verlas das Stadtgericht in Widnoje dem 32-jährigen Kleinkriminellen aus der russischen Republik Tschuwaschien an der Wolga das Urteil: Zwei Jahre Lagerhaft unter strengsten Bedingungen.
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Den Mann packte offenbar die Angst. Noch während der Gerichtsverhandlung griff er sich unbemerkt den Bleistift des neben ihm sitzenden Verteidigers und rammte ihn sich in die Brust.
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Die herbeieilenden Notärzte konnten den Mann noch in das nächste Krankenhaus bringen. Allerdings konnten sie sein Leben nicht mehr retten. Der Mann verstarb in der Notaufnahme an Herzstillstand.
(cj/.rufo/Moskau)
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