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Freitag, 28.11.2008
Medwedew in Lateinamerika: geopolitische Entscheidung
Havanna/Kuba. Russlands Aktivitäten in Lateinamerika sind nicht gegen andere Länder gerichtet. Zum Beispiel gebe es einige Gemeinschaftsprojekte mit China in Lateinamerika, erklärt in Havanna/Kuba der russische Präsident Medwedew zum Abschluss seiner Amerikareise.
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Medwedew hatte im Anschluss an den APEC-Gipfel in Lima/Peru in einer Rundreise Brasilien, Venezuela und Kuba besucht.
In Venezuela hatte Medwedew Hugo Chavez auf dem russischen U-Boot-Jäger "Admiral Tschebanenko" empfangen, der neben dem Großen Raketenkreuzer "Pjotr Weliki" (Peter der Große) an gemeinsamen russisch-venezolanischen Flottenmanövern teilnimmt.
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Mit Venezuela war Zusammenarbeit bei der Öl- und Gasförderung und der Bau eines Atomkraftwerkes vereinbart worden.
Bei einer Abschluss-Pressekonferenz der Lateinamerikareise erklärte Medwedew in Havanna, Russland wolle "humanitäre, wirtschaftliche, ernergetische und militär-technische Zusammenarbeit, die sich nicht gegen dritte Länder richten kann."
"Bei unserer Rundreise handelte es sich nicht um eine Besichtigungstour, sondern um eine geopolitische Entscheidung, die Aktivitäten Russlands in Lateinamerika zu verstärken", erklärte Medwedew.
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Medwedews Pressesprecherin Natalia Timakowa versicherte in Havanna, Medwedews für Anfang Dezember geplante Indien-Reise werde wegen der Terroranschläge in Mumbai nicht verschoben, wenn es keine wesentlichen neuen Informationen gebe.
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