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Dienstag, 05.08.2008
Neue Dopingfälle: Russischem Geher droht Olympia-Sperre
Moskau. Neue Doping-Fälle schwächen die russische Olympia-Auswahl: Von drei russischen Gehern wurden positive Testergebnisse bekannt. Zumindest einer von ihnen sollte in Peking an den Start gehen.
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Der 21 Jahre alte Geher Valeri Bortschin kann vermutlich in Peking wieder die Koffer packen: Eine Probe, die er und andere Kollegen am 20. April in Saransk abgab, wurde von einem französischen Labor als EPO-positiv eingestuft. Bortschin war für den Wettbewerb über 20 Kilometer Gehen nominiert.
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Valentin Maslakow, der russische Leichtathletik-Cheftrainer bestätigte die Disqualifikation des Gehers aber noch nicht: „Zum Zeitpunkt 14:30 Uhr Moskauer Zeit ist Bortschin noch in der Mannschaft und bereitet sich auf die Wettkämpfe vor“. Der russische Leichtathletik-Verband hat über das Schicksal der betroffenen Athleten noch nicht entschieden.
Eine weitere russische Medaillenhoffnung im Gehen über 50 Kilometer, der Ex-Weltmeister Wladimir Kanajkin, war von seinem Verband schon kurz vor den Spielen aus dem Olympia-Kader genommen worden. Auch seine Doping-Probe erwies sich jetzt als positiv – genauso wie die eines dritten Gehers, der aber nicht für Peking nominiert war.
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Im unmittelbaren Vorfeld der Spiele wurden wegen Doping-Verdachts bisher ein russischer Radsportler und fünf Leichtathletinnen gesperrt.
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