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Mittwoch, 30.07.2008
Olympia: Dopingexperte warnt potenzielle Sünder vor
Moskau. Eine scharfe Warnung an alle potenziellen Dopingsünder in Peking hat Nikolai Durmanow, Direktor der Antidopingkomission des russischen NOK ausgesprochen. Die Kontrollen werden so scharf wie nie zuvor, versicherte er.
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Viele Dopingmittel, die bislang als nicht nachweisbar galten, können inzwischen gefunden werden, meinte Durmanow. Dies gelte insbesondere Wachsumshormone, Genpräparate und EPO.
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"Wer versucht, seinen Sieg mit unlauteren Mitteln zu erzielen, den erwartet eine böse Überraschung", verkündete Durmanow.
Gleichzeitig kritisierte er, dass in Russland das Dopingmittel EPO praktisch in jeder Apotheke erworben werden könne. "Da müssen wir für Ordnung sorgen."
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Dennoch geht sein Kollege Alexander Derewojedow, der Leiter Antidopingbehörde von Rossport, davon aus, dass die Sbornaja "sauber" ist. "Alle Athleten, die nach Peking fahren, wurden kontrolliert und wir können 100prozentig sagen, dass keine verbotenen Substanzen nachgewiesen wurden", sagte Derewojedow.
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Russland reist mit 467 Sportlern nach Peking zu den Olympischen Sommerspielen. Das NOK erwartet, dass die Sbornaja mit einer reichen Ausbeute an Medaillen wiederkehrt. Etwa 85 Athleten werden reale Medaillenchancen zugebilligt.
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