|
Dienstag, 05.08.2008
Russischer Boxer statt Olympia unter Totschlag-Verdacht
Wladiwostok. Der russische Boxer Roman Romantschuk kann nicht an den Olympischen Spielen in Peking teilnehmen. Er darf Wladiwostok nicht verlassen, wo er während des letzten Trainingsaufenthalts vor den Spielen einen Mann tödlich verletzte.
|
|
Die Wladiwostoker Ermittler erließen gegen Romantschuk ein Reiseverbot. Weiter Kommentare zu den Fall gab die Behörde nicht ab.
|
Der Boxer war am 28. Juli im Stadtzentrum Wladiwostoks mit einem Einheimischen in Streit geraten. Im Verlauf des Konflikts schoß Romantschuk seinem Kontrahenten mit einer Gaspistole ins Gesicht. Der Mann starb einige Tage später im Krankenhaus, da ein Projektil durch das Auge ins Gehirn eingedrungen war.
|
Nach Darstellung der Boxers hatte zunächst der Wladiwostoker mit der Waffe auf ihn gefeuert. Er habe ihm daraufhin zur Selbstverteidigung die Pistole abgenommen und selbst geschossen.
|
Der russische Boxtrainer Alexander Lebsjak hatte nach dem Vorfall erklärt, dass Romantschuk nicht als aktiver Olympiateilnehmer vorgesehen gewesen wäre. Er hätte sich in Wladiwostok nur als Sparring-Partner für die Mannschaft aufgehalten.
|
Jetzt ist allerdings die Rede davon, dass Romantschuk nicht wie geplant ins nahe China reisen kann.
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>