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Freitag, 05.10.2007
Neue Posten für Ex-Premier Fradkow und Minister Gref ?
Moskau. Nach Angaben der russischen Medien sollen Ex-Premier Michail Fradkow und der frühere Wirtschaftsminister German Gref wieder hohe Funktionen im Staatsdienst übernehmen. Fradkow soll demnach die staatliche Atom-Holding leiten, Gref könnte Chef der ebenfalls staatlichen Sparkasse Sberbank werden.
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Fradkow hatte im September seinen Rücktritt erklärt, um dem "Präsidenten freie Hand" vor den Wahlen zu lassen. Als Nachfolger bestimmte Wladimir Putin den ehemaligen Chef der Finanzaufsicht Viktor Subkow, dem nun auch Chancen auf die Nachfolge Putins nachgesagt werden.
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Doch für Fradkow, mit 57 für eine Frühpensionierung noch zu jung, scheint ein neuer Posten gefunden. Präsident Putin hat nun ein Gesetz in die Duma eingebracht, das die Gründung einer staatlichen Atom-Holding vorsieht. Diese soll zivile und militärische Atomobjekte vereinen.
Galt bislang der Chef der russischen Atombehörde, Sergej Kirijenko, als Anwärter auf den Führungsposten dieser Holding, brachte nun die regierungsnahe Tageszeitung "Iswestija" auch den Namen Fradkow ins Spiel.
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Auch um den früheren Wirtschaftsminister Gref, abgelöst durch die Finanzexpertin Elvira Nabiullina, gibt es hartnäckige Gerüchte. Demnach soll er den Sparkassenchef Andrej Kasmin ablösen, der zum Chef der Zentralbank aufsteigen könnte.
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Gref hatte zuvor betont, dass er in die Privatwirtschaft wolle. Der Posten des Sparkassenchefs passt zwar nicht ganz in dieses Profil. Dennoch bestätigte auch der Chef des russischen Unternehmerverbandes, Alexander Schochin, dass es diese Überlegungen gibt.
(ab/.rufo/Moskau)
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