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Mittwoch, 28.02.2007
Russland stellt neue Anti- Raketen- Raketen in Dienst
Moskau. Moskau will Mitte des Jahres 2007 das neue Raketen- und Flugabwehrsystem S-400 in Dienst stellen. Das System kann beliebige fliegende Objekte in einer Entfernung von 400 km und einer Höhe von 30 km bekämpfen. Gleichzeitig beginnt die Entwicklung eines neuen kosmischen Raketenabwehrsystems, teilt Vizepremier Sergej Iwanow mit.
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Das neue System, das ab 2015 einsatzbereit sein soll, soll zur Abwehr von Flugobjekten, Raketen und Angriffen aus dem Kosmos tauglich sein. Es wird von dem Konzern "Almas-Antej" entwickelt, der bereits die S-400 "Triumpf" baut.
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Die S-400 ist eine Weiterentwicklung der S-300, unterscheidet sich jedoch durch höhere Reichweite und höhere Mobilität. Es kann mit vier verschiedenen Abwehrraketen vier verschiedene Objekte gleichzeitig bekämpfen, teilt Alexander Lemanski, Generalkonstrukteur der Forschungs- und Produktionsvereinigung Almas-Antej mit.
Flugabwehrraketen gehören zu den Exportschlagern der russischen Rüstungsindustrie, die den Waffenexport im Jahre 2007 auf einen Umfang von acht Milliarden US-Dollar steigern will. Umstritten waren die Lieferungen von "Tor"-Flugabwehrraketen an den Iran sowie die Lieferung von mobilen Kurzstrecken-Abwehrraketen an Syrien.
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Der Fla-Raketenkomplex S-300 PMU-1 ist mit einstufigen Festtreibstoff-Raketen 48N6E bestückt, die eine Höchstgeschwindigkeit von über 2000 Metern in der Sekunde entwickeln können. Die S-300 kann Ziele zerstören, die mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 000 Kilometern in der Stunde sowie in einer Entfernung von bis zu 150 Kilometern und in einer Höhe von bis zu 30 Kilometern fliegen. (mig/.rufo)
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