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Freitag, 06.02.2009
US-Nachschub für Afghanistan darf durch Russland
Moskau. Amerikanischer Nachschub für Afghanistan darf künftig durch Russland transportiert werden. Kurz vor der Eröffnung der Münchener Sicherheitskonferenz teilt der russische Aussenminister Sergej Lawrow in Moskau mit, die USA hätten vor einigen Tagen darum gebeten, Russland habe umgehend darauf positiv reagiert.
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Es geht um den Transport von nicht-militärischen Gütern für die Internationalen Sicherheitskräfte in Afghanistan.
Die Lage in Afghanistan wird auch Thema der Internationalen Sicherheitskonferenz in München, die heute nachmittag eröffnet wird. Zu der Konferenz reist der russische Vize-Premier und Ex-Verteidigungsminister Sergej Iwanow an. Erwartet wird auch US-Vizepräsident John Biden. Die Konferenz wird von Bundesaussenminister Frank Walter Steinmeier eröffnet.
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Russland hatte zu Beginn der Militäraktion in Afghanistan zunächst den Transit von Nachschub für die Bundeswehr erlaubt. Im April 2008 war eine Vereinbarung über Nachschublieferungen zwischen Russland und der Nato unterzeichnet worden. Die jüngste Bitte der USA bezog sich auf diese Vereinbarung.
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Aussenminister Lawrow betonte in dem vorab bekannt gewordenen Fernsehinterview, Russland stehe zu der internationalen Anti-Terror-Koalition. Die Schliessung des amerikanischen Militärstützpunkte in Kirgisien sei vollständig eine souveräne Entscheidung Kirgisiens.
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