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Donnerstag, 31.01.2013

Wieder „Stalinbusse“ auf Russlands Straßen unterwegs

St. Petersburg. In Petersburg, Wolgograd und Tschita gehen am 2. Februar Linienbusse mit Stalin-Porträts auf die Straßen. Anlass ist der 70. Jahrestag des Sieges von Stalingrad. Die Bilder sind seit Jahren umstritten.

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• Kein Verkauf der Stalin-Datschen in Abchasien (18.04.2012)
• Moskauer fordern Denkmal für Sowjetdiktator Stalin (11.05.2011)
• Sieges-Tag: Stalin-Plakate in der Petersburger Metro (06.05.2011)
Nach Angaben des Koordinators der Aktion „Autobus des Sieges“ werden in Wolgograd (dem ehemaligen Stalingrad) fünf als Sammeltaxi kursierende Kleinbusse mit dem Konterfei des Diktators auf die Linie geschickt. Sie sollen bis zum 9. Mai, dem Tag des Sieges, im Einsatz sein.

Im ostsibirischen Tschita werden es am 2. Februar „ein, zwei“ Busse sein, in Petersburg ein kostenloser Bus auf der zentralen Strecke Newski Prospekt-Wassili-Insel. Finanziell und organisatorisch werden die „Stalinbusse“ unter anderem von der kommunistischen Partei KPRF unterstützt.

Die Busse mit Stalin-Porträts zum Tag des Sieges und anderen Kriegsgedenktagen stoßen immer wieder auf Kritik. Bürgerrechtler halten die Zurschaustellung von Stalin-Abbildungen für eine Verherrlichung des totalitären Sowjetführers.



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ivanfi 02.02.2013 - 15:15

Opportunismus ist typisch deutsch.

Die 68-er im Westen, natürlich vom Ostblock inspiriert (und auch so aus demokratischer Sicht logisch, verständlich) waren mal die größten medialen Gegner der Königreiche, Monarchien.
Die viele Jahre land andauernde mediale Kampagne, besonders gegen das englische Königshaus, gegen Elisabeth-II und ihrer Mutter ist den Zeitzeugen noch gut in der Erinnerung.

Und HEUTE?
Die gleichen Grünen und Roten in der BRD, die damals mit Fischer, Dutschke, Trittin diese Zeiten angeführt haben, sind vollkommen verstummt, wenn es um Kritik der europäischen Königreiche geht.
Warum wohl? Mit Kriegsmüdigkeit hat dies wohl kaum zu tun. Vielmehr mit OPPORTUNISMUS!
Weil diese Königreiche heute zu kritisieren würde heissen, die eigenen, um 180° gedrehten aussenpoitischen Positionen westlicher militärischer Weltdominanz verlassen zu müssen.

Zudem haben es die Königreiche heute GELERNT mit der Übernahme der Schlagwörter
Öko/Bio/Nachhaltig/Fair/CO2-frei/Regional/Autark/Geprüft/Zertifiziert,etc.
den Linken gute Dienste zu leisten,
den Linken gegenüber eine, für Aristokraten typische Angriffsfläche zu nehmen,
die Linken damit zwangsläufig in die Ecke der politischen Opportunisten zu steuern.

So ist es kein Wunder, dass das englische Königshaus seit etwa 1999 mehr Verwunderung als Ablehnung von den amtierenden Linken Kreisen in Deutschland (alt gewordene 68-er) erfährt.

Zugleich ist die Einvernehmlichkeit der neuen (alten) Linken und der Rechten in der BRD-Bevölkerung und Politiker Russland gegenüber AUFFÄLLIG.

Es gibt keine Unterschiede, sondern eher eine VERHÄNGNISVOLLE Verbundenheit zwischen Links-Mitte-Rechts (Ausser Linke-PDS) der etablierten Politiker,
wenn es darum geht, eine feste ideologische „BRD-Volksfront“ Russland gegenüber aufbauen und zu halten.

Dafür ist jede Nostalgie der Gegenseite (Russlands Stalinbusse) ein willkommener Anlass, die Reihen der neu gewonnenen deutschen BRD-Volksfron zu schließen.

Früher war man als Avantgard a la 68-er gegen die Könige,
heute erinnert man sich etwas verschämt und mulmig, mit einem unguten Beigeschmack daran zurück,
will man nicht daran erinnert werden,
an Zeiten, deren Grundsätze man mittlerweile reichlich über den Haufen geworfen hat. (Z. B. NATO-Austrittsforderungen…)
-----------
Deshalb ist das Unverständnis der „BRD-Volksfront“, (BRD-Einheitsmedien) den Stalin-Bussen gegenüber erklärbar……

„Die Busse mit Stalin-Porträts zum Tag des Sieges und anderen Kriegsgedenktagen stoßen immer wieder auf Kritik. Bürgerrechtler halten die Zurschaustellung von Stalin-Abbildungen für eine Verherrlichung des totalitären Sowjetführers.!
-----------


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