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| Auf dem Oberdeck gibt es Aussicht und Fischsuppe: Ausflugsfahrt auf die Frische Nehrung (Foto: 40161.ru) | |
Freitag, 09.07.2010
Neue Bootslinie zwischen Kaliningrad und Baltijsk
Kaliningrad. Zwischen Kaliningrad und Baltijsk (Pillau) gibt es eine neue Bootslinie für Touristen: Die Ausflugsfahrt schließt einen Museumsbesuch, eine Fahrradtour auf der Frischen Nehrung und eine Fischsuppe ein.
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Die rund 50 Kilometer lange Fahrt durch das Frische Haff soll auch helfen, die bisher meist wilden Strände auf der Frischen Nehrung besser zu erschließen. Quer über die 70 Kilometer lange und nur einige hundert Meter breite Nehrung verläuft die Grenze zwischen Russland und Polen.
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3,5 Stunden Fahrt auf dem Frischen Haff Die Fahrt dauert rund 3,5 Stunden. Eingeschlossen sind ein Besuch im Museum, ein kurzer Abstecher mit dem Fahrrad auf der Nehrung und der Genuss der Fischsuppe „Ucha“ auf dem Deck des Ausflugsschiffs.
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„Newa“ heißt der Zweidecker. Früher gehörte die „Newa“ der Kaliningrader Dampfschifffahrts-Gesellschaft, doch von der Flotte sei wenig übrig geblieben, erzählt Wladimir Breschnew. Breschnew leitet das Projekt zur Entwicklung des Wassertourismus im Gebiet Kaliningrad.
Bald regelmäßige Abfahrt ab Kaliningrad geplant „Derzeit bieten wir die Fahrten nur für Betriebskollektive an, aber schon in der nächsten Woche soll darüber entschieden werden, regelmäßige Fahrten für private Touristen durchzuführen“, sagte Breschnew gegenüber Russland-Aktuell. Der Preis soll seinen Angaben nach bei erschwinglichen 500 Rubel (knapp 13 Euro) liegen.
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Mit den Passierscheinen, die der russische Inlandsgeheimdienst FSB für die geschlossene Stadt Baltijsk von ausländischen Touristen fordere, gebe es keine Probleme, versicherte Breschnew. „Wir können die Route so anlegen, dass die Passagiere dort nicht an Land gehen“, sagte er.
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Hoffen auf ausländische Touristen Breschnew hofft auf ausländische Touristen. Er wolle später einmal Wassertouren auch ins europäische Ausland, z.B. nach Danzig anbieten, verrät er. Vorabsprachen mit der polnischen Seite soll es schon geben. Früher habe es solche Touren ja gegeben, erklärt Breschnew.
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Zunächst einmal aber will er diese Schiffahrts-Route innerhalb der Kaliningrader Gewässer auf die Beine stellen. Gerade für die Ostpreußen-Touristen aus Deutschland dürfte eine „Dampferfahrt“ ins Grüne ja verlockend sein.
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