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Russland Leserkommentare


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  • 07.03.2014 21:07   Paulsen-Consult

    Mein lieber Stoll,

    von wem reden Sie eigentlich, und mit wem reden Sie?
    Schön finde ich die Anekdote mit dem Mann aus Donetsk, der antwortet: Fahr doch mal hin, dann weißt Du es.
    Aber wo soll denn der Angesprochene hinfahren und mit welchem Geld? Nach Griechenland doch wohl nicht, nach Italien vielleicht. Von der deutschen Botschaft kriegt er voraussichtlich kein Visum und England?
    Ja, in London leben Russen und Ukrainer, die es sich leisten können. Nicht mal ich könnte in London meine Familie einigermaßen erträglich durchbringen, da braucht man viel Geld! Nach Deutschland kommt er gar nicht rein, aber selbst wenn er rein kommt, weil er einen deutschen Großvater hat oder jemand für ihn bürgt, dann dürfte er, wenn er der Mehrheit angehört für 3 Euro die Stunde putzen gehen oder wenn er die Sprache besser kann für 5 Euro bei Mc Donalds oder in der Altenpflege arbeiten, sich mit einer bescheidenen kleinen Wohnung zufrieden geben und nicht einmal wählen gehen, übrigens nicht einmal seinen Job könnte er frei wählen. Natürlich kann er bei uns einfach nur Schaufenster bummeln oder im KaDeWe Luxuswaren bewundern, was er aber in Dontesk inzwischen auch kann. Er kann sich die Sachen nur nicht kaufen. In Sachen sozialer Ungleichheit und Spaltung sind wir zwar noch nicht ganz so schlimm wie die Ukraine, aber die Idee, dass bei einer EU-Assoziierung baldiger Wohlstand für alle in der Ukraine winkt, werden doch auch sie nicht glauben, oder? Wenn doch, dann mache ich Ihnen einen Vorschlag:
    Fahrn Sie doch mal hin.

    Meinung & Analyse | Krimkrise – Blockkonfrontation ist brandgefährlich
    06.03.2014 14:58   Paulsen-Consult

    Da werden die westlichen Medien,

    die natürlich nicht gleichgeschaltet sind, aber von ihren Chefredakteuren gut gebrieft wurden, dass im Zweifelsfall Putin der Feind zu sein hat, wohl wenig ausrichten.
    Das Blatt, dass Putin derzeit in der Hand hat, ist so gnadenlos gut, dass sich die Gegenseite freuen kann, wenn es für die Ukraine nur beim Verlust der Krim bleibt. Teile des Donbas stehen auch schon in der Warteschleife.
    Wie auch immer sind die Russen jetzt der einzige äußere Druck, der diese Übergangsregierung zusammenhält. Die Berater haben jeden Grund in Kiew jetzt schnellstmögliche Neuwahlen anzustreben, damit die dann folgende Regierung wieder einigermaßen Legitimität besitzt. Außer Buh-Rufen hört man derzeit aber aus Kiew relativ wenig.

    Meinung & Analyse | Krimkrise – Blockkonfrontation ist brandgefährlich
    01.02.2014 21:26   Paulsen-Consult

    Da gehört schon ein gutes Stück Verdrängung dazu

    , wenn man behauptet, dass die Ukraine bei der EU besser aufgehoben ist. EU und IWF fordern seit Jahren drastische Reformen von der Ukraine, die keinesfalls nur mit Demokratie zu tun haben:
    Sozialleistungen drastisch reduzieren (auch die medizinische Versorgung gehört dazu, ebenso wie die Mini-Renten), Gaspreise realistisch anpassen, also drastisch rauf, Staatsquote runter, Kündigungsschutz runter etc. Beispiel ist Griechenland, dass seit Jahren mit insgesamt 240 Milliarden Euro gestützt werden muss, damit die Menschen nicht ganz vor die Hunde gehen. Wenn solche Reformen in der Ukraine durchgeführt würden, dann gibt es eine neue Hungersnot, wie schon Mitte der Neunziger, wo die Leute Suizid begingen, weil sie nichts mehr zum leben hatten.
    Die EU ist kein Heilsbringer, sondern ein kapitalisitscher Zerstörer. Wenn es dann in dem Land ein paar Millionen Menschen weniger gibt, weil die Lebenserwartung auf 50-60 abgesunken ist, dann ist die Ukraine ein schöne Grundstück, dass sich die EU gern unter den Nagel reißt.
    Unter diesen Gesichtspunkten gibt es nichts verlogeneres als die derzeitige westliche Kampagne, mit der die Assoziierung des Landes an die EU als Erlösung aus dem Elend propagiert wird.
    Das Elend fängt dann überhaupt erst an!!!

    Meinung & Analyse | Ukraine: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben
    05.01.2014 22:20   Paulsen-Consult

    Kategorischer Imperativ

    Handele stets so, dass die Maxime deines Handelns als Grundlage für eine allgemeine Gesetzgebung gelten kann.
    Kants Kategorischer Imperativ ist im heutigen Russland so deplaziert, wie die Ruine, in der er mal gelebt hat.

    Im Gebiet | Verlorenes Erbe: Kants Spuren verschwinden in Kaliningrad
    04.01.2014 23:38   Paulsen-Consult

    Überwachungsvideo

    Im Internet gibt es ein Video von dem Absturz der Maschine. Es handele sich um ein Überwachungsvideo.
    http://www.blick.ch/news/ausland/hier-stuerzt-die-boeing-737-ab-id2538027.html
    Man hat auf den Bildern den Eindruck, dass die Maschine, die mit ca. 70 Grad aufschlägt, ein brennendes Triebwerk hat.

    Panorama | Absturz einer Boeing 737: 50 Tote in Kasan
    19.12.2013 22:20   Paulsen-Consult

    Ich glaube,

    die EU hat mindestens einen gewaltigen Fehler in letzter Zeit gemacht. Sie hat Putins Vorschlag für Dreiergespräche über die Ausrichtung der Ukraine ignoriert.Damit hat sie nicht nur eine Polarisierungs-Politik fortgesetzt, die völlig unsinnig ist, sondern vor allem eine realistische Chance vergeben, als wichtiger Partner für die Ukraine im Spiel zu bleiben. Denn nüchtern betrachtet haben die Ukrainer mit einer Russlandanbindung im Rahmen der Zollunion angesichts der ständigen Existenzangst der Bevölkerung, die von der Hand in den Mund lebt, noch eher eine Chance, besser zu leben und einen erneuten soziökonomischen Schock zu vermeiden, als mit der EU, die sie direkt in den besagten Schockkapitalismus hineintreiben möchte.

    Meinung & Analyse | Wie Kiew erst Brüssel und dann Moskau erpresst, mit Erfolg
    12.12.2013 23:11   Paulsen-Consult

    Kiew pokert um sein letztes Hemd

    Fast schon komisch wirkt der Nachklang des abgesagten Assoziierungsabkommens mit der EU. Kiew braucht Geld. Nachdem die Gespräche mit Putin um Gaspreissenkungen und Milliarden-Kredite ernüchternd verlaufen sind, pokert die Regierung nun mit der EU um einen 20 Milliarden- Kredit. Langsam fragt man sich, was denn die Ukraine den beiden Machtblöcken so wertvolles zu bieten hat, dass sie sich in der Lage sieht, so hoch zu pokern. Wenn sie verliert, dann war das das letzte Hemd. Auch das letzte Hemd von Janukowitsch, denn dann ist die Ukraine pleite und steht vor einer erneuten Geldentwertung. Die paar Dollar oder Euro, die dabei reinkommen, werden aber nicht zum Schuldendienst reichen (17 Milliarden allein in 2014) Die Inflation wird aber für die Menschen dort das Brot noch teurer machen. Was dann?

    Politik | Die Ukraine will 20 Mrd. Euro für eine EU-Annäherung
    05.12.2013 14:53   Paulsen-Consult

    Ausgezeichnetes Interview!

    Die Lage in der Ukraine absolut realistisch dargestellt. Es gibt jedoch noch andere Player, die die Situation unerwartet beeinflussen könnten. Für die Oligarchen wird der Abstand zu Europa langsam etwas zu groß. Sie müssen etwas unternehmen, um Janukowitsch über die Euro-Linie zu bringen. Eine rein russiche Perspektive würde für die ukrainischen Oligarchen wahrscheinlich nicht funktionieren.

    Meinung & Analyse | Experte: Die Opposition in Kiew hat die Lage überschätzt
    02.12.2013 17:58   Paulsen-Consult

    Dreier Gespräche wünschenswert

    Die von Russland vorgeschlagenen Dreiergespräche zwischen der Ukraine, Russland und der EU wären wünschenswert.
    Die Ukraine wird sich nicht zerlegen, aber auch nicht für eine der Optionen entscheiden. Somit ist eine vernünftige Verhandlung über die West-Ost-Orientierung auf Augenhöhe zwischen allen Parteien das beste.
    Ich unterstütze hier Putins vorschlag. Je eher desto besser, übrigens auch im Interesse von Timoschenko, die sowohl von Merkel, als auch von Putin protegiert wurde und somit bessere Chancen auf eine Freilassung hätte.

    Politik | Kiew: Straßenschlacht vor der Präsidenten-Verwaltung
    29.11.2013 22:25   Paulsen-Consult

    Es gibt noch nichts verlässliches

    zu dem Unfall. Der Ablauf wird aber in einigen Blogs so gesehen. Es gab einen weiteren Durchstartversuch, bei dem das Flugzeug von Hand gesteuert wurde, jedoch noch ein Autopilot an war. Bei einem ähnlichen Unfall war bei einer 737 das Flugzeug in 700m in den Strömungsabriss geflogen worden und dann mit 75 Grad Neigung in den Boden geflogen. Exakt der Aufprallwinkel von Kazan.
    Wenn jetzt ein Durchstartversuch in der Entscheidungshöhe schief gelaufen ist, kann der Aufprallwinkel auch in Kazan auf einen Strömungsabriss hinweisen. Die Frage ist nur, warum das Flugzeug so langsam war? Vielleicht ein Konflikt zwischen Autopilot und Pilot? Wenn die Klappen schon manuell zurückgefahren sind und die notwendige Beschleunigung ausbleibt, z.B. weil plötzlich der Autopilot die Landekonfiguration wieder herstellen will, dann gibt es in einer solch niedrigen Höhe keine Rettung mehr, die Nase kippt nach unten und die Fahraufnahme des Fliegers endet im Boden. Aus!
    Es gab einige solcher Unfälle, auch mit Airbus, bei dem Piloten und Autopiloten im Konflikt waren und nicht genug Zeit blieb, diesen Konflikt aufzulösen.
    Die Frage ist, ob das ein Pilotenfehler ist oder ein Schnittstellenproblem?

    Panorama | Absturz einer Boeing 737: 50 Tote in Kasan
    26.11.2013 10:04   Paulsen-Consult

    Guter Artikel,

    aber wer ist der Autor? Es ist doch zumindest ein Kommentar und nicht nur eine einfache Meldung.
    Aus der Sicht des Westens besteht aber noch ein weiteres Problem, dass die Ukraine auf eine Belohnung wartet, ohne seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Wenn der IWF fordert, die Gaspreise anzuheben, könnte das vielleicht auch zu Impulsen führen. Die Ukrainer hören dann vielleicht auf, Löcher in ihre Fenster zu machen, um die Heizung zu regulieren. Die Gebäude könnten isoliert werden und die maroden Heizungssysteme in Ordnung gebracht werden. Eigentlich gibt es an jeder Ecke etwas zu tun, aber die Bevölkerung träumt noch in ihrer sowjetischen Unschuld vor sich hin und wartet auf die besagte Belohnung. Putin stellt die jetzt in Aussicht. Damit man diese Strategie der Belohnung (nicht der Selbsthilfe) durchschaut, braucht es Selbstkritik. Leider kaum vorhanden in der Ukraine, da das als Zeichen der Schwäche gesehen wird. Es wird noch ein paar Generationen dauern, bis die Ukraine auf die Beine kommt.

    Meinung & Analyse | Kiews schmerzhafter Ost-West-Spagat
    23.11.2013 15:15   Paulsen-Consult

    Wohltuend objektiv

    Ballins Beschreibung der Situation der Ukraine ist wohltuend objektiv. Tatsächlich hatten beide Seiten im Konflikt um die West-Ost-Ausrichtung der Ukraine stark polemisiert und gedroht. Die Ursache ist die Schwäche der Ukraine, die zu deutlichen diplomatischen Grenzüberschreitungen geführt hatte. Tatsächlich ist es aber der IWF, mit dessen Krediten die Ukraine derzeit überlebt. Es könnte sein, dass bei Ausbleiben dieser Kredite, Russland mit einem sehr schweren Gewicht am Bein durch die Arktis schwimmen muss, um die Lockangebote für die Ukraine zu finanzieren. Nicht nur das heutige Amerika und die damalige Sowjetunion haben die Erfahrung gemacht, dass Machtpolitik extrem teuer werden kann. Auch das heutige Russland wird jetzt seine Reserven zählen müssen.

    Politik | Ukraine lässt Assoziierungsvertrag mit der EU platzen
    18.11.2013 22:54   Paulsen-Consult

    Pilotenfehler?

    Ich wär da erstmal vorsichtig. Durchaus beliebt ist diese Behauptung bei den Verantwortlichen der Fluggesellschaften, die ihren Hals aus der Schlinge ziehen möchten. Mangelhafte Wartung von Passagirmaschinen ist in Russland und den angrenzenden Staaten nicht gerade selten.
    Die 737, die weltweit die Absturzstatistik anführt, ist dennoch ein solides Flugzeug, das eben einfach sehr häufig eingesetzt wird. Sie ist aber auch kein Leukoplastbomber mit unendlicher Lebenserwartung, mit dem man alles machen kann. Die Zelle ist widerholt durch Ermüdung und Vibrationen gebrochen, was teilweise zu skurill aussehenden Unfällen geführt hat. Schlimme Geräusche gibt es, habe ich mir sagen lassen, wenn die Hydraulik nicht ok ist. Ohne Hydralik läuft bekanntlich nix.
    Wenn ein Flieger im Landeanflug mit der Nase zuerst runter kommt, liegt ein Steuerungsproblem nahe. Controlled flight into terrain ist da eher unwahrscheinlich, auch wenn die Wolkendecke tief hing. Ich spekuliere vollkommen frei vor mich hin und denke, dass die erfahrenen Piloten schon an eine Steuerungsproblematik des vermutlich schlecht gewareten Jets gewöhnt waren, wo sie auch immer genau ihre Ursache hatte, und dachten sie kriegen die Nase auch dieses mal rechtzeitig hoch.
    Tragisch ist es in jedem Fall. Aber ein Pilotenfehler auf so einer bekannten und vertrauten Maschine???

    Panorama | Absturz einer Boeing 737: 50 Tote in Kasan
    30.10.2013 22:56   Paulsen-Consult

    Macht ist nicht alles, aber ohne macht ist alles nichts. Russlands Umgang mit der Ukraine ist schon fast traditionell von Ohnmacht geprägt, auch wenn bereits der Gashahn abgedreht und die Daumenschrauben eines hohen Gaspreises seit mehreren Jahren angliegen. Kiew agiert auf eigene Rechnung und ist als Outlaw unterwegs, d.h. gezahlt wird, wenn es Kiew passt und nicht, wenn die Rechnung fällig ist. Bedingungen für eine Stundung akzeptierte Kiew weder unter Timoschenko, noch unter Janukowitsch, das EU-Assoziierungsabkommen wird unterzeichnet, so oder so.
    Es ist einfach so: Wer gewöhnt ist, mit dem Rücken zur Wand zu stehen, bekommt irgendwann Routine.
    Da ist auch der frisch gekürte mächtigste Mann der Welt, WW Putin, machtlos.
    Noch eines. Die Russen können gut poltern, drohen und auch zuschlagen, wenn es sein muss.
    Die Ukrainer sind meister darin, ihre Widersacher auflaufen zu lassen und sie in endlosen Hinhaltemanövern zu erschöpfen. Fortschritte lassen sich so nicht erzielen, aber wie gesagt, wer mit dem Rücken zur Wand steht, bekommt Routine.

    Wirtschaft & Geld | Neuer Gaskonflikt zwischen Russland und der Ukraine
    05.10.2013 10:17   Paulsen-Consult

    Ach Engelchen,

    Deutschland hat einen schwulen Außenminister und keiner stört sich dran.

    Panorama | Kremlsprecher: Wladimir Putin hat keine Zeit für Sex
    28.09.2013 10:01   Paulsen-Consult

    Macht ohne Sex?

    Gibt es nicht. Zumindest mächtige Männer haben Sex. Bei den Frauen gebe ich die Frage an eine Frau weiter, die sich vielleicht besser auskennt. In allen "Männer-Organisationen" die oft streng hierarchisch organisiert sind, gibt es verbreitet Homosexualität. Das Militär ist bestes Beispiel hierfür. In Russland wird es nicht anders sein. Wenn über so herausragende Persönlichkeiten wie Putin Gerüchte gestreut werden, er habe eine Geliebte, die er nun heirate, dient das lediglich der Legitimation. Der Kreml fängt diese Gerüchte nicht erfolgreich ein, weil sie aus dem Kreml stammen. Auch dort ist klar:
    Niemand in Russland glaubt, dass Putin ein Mönch ist. Wenn es also keine Gerüchte über Putins angebliche Frauenaffären gibt, dann wird es Gerüchte über Putins Männeraffären geben. In Russland nicht erwünscht! Für Putin geährlich. Russland ist nicht Westeuropa. Ein schwuler Putin wäre undenkbar. Deshalb darf es den nicht geben.

    Panorama | Kremlsprecher: Wladimir Putin hat keine Zeit für Sex
    23.09.2013 22:52   Paulsen-Consult

    Wenn man sich diesen Schwachsinn

    anguckt, junge Protestmusikerinnen wegen eines obszönen Liedes in der Kirche zwei Jahre ins Straflager zu stecken - dann, ja dann, verzweifelt man an den Russen.
    Idioten - brutale!

    Panorama | "Sklaverei": Pussy-Riot-Frau Tolokonnikowa im Hungerstreik
    20.09.2013 23:32   Paulsen-Consult

    Guter Artikel, der an eine Analyse grenzt

    aber nur grenzt. Es ist allerdings äußerst schwierig eine Situation zu analysieren, die in so hohem Maß von Ohnmacht der Beteiligten Kontrahenten geprägt ist.
    Fakt ist, dass man den Chemiewaffenangriff nicht anführen muss, um festzustellen, dass Assad seine eigene Bevölkerung bekämpft und meinetwegen auch "meuchelt", wie es hier ausgedrückt wurde. Fakt ist aber auch, dass die Opposition inzwischen so stark von internationalen Interessen involviert und finanziert ist, dass man nicht mehr nur von einem Bürgerkrieg, sondern von einem Weltkrieg in Bürgerkriegsformat sprechen könnte. Das postkommunistische Assad Regime gegen prowestliche und demokratische Oppositionskräfte an der Seite von islamistischen Kämpfern im AL Quaida-Format. Wen soll man jetzt unterstützen???
    Gerade weil man inzwischen so viel weiß, wie solche Revolutionen ausgehen können (nehmen wir mal den Iran, der nun ausgerechnet verbündeter von Assad ist, obwohl eine fundamental islamistische Dikatatur) und der Bürgerkrieg so fortgeschritten ist, empfiehlt sich Distanz!
    Weder Putin noch Abama können ihre Einseitigen Unterstützungen fortsetzen und müssen der politischen Vernunft folgen, zumindest die gemäßigte Opposition und Assad an einen Tisch zu bekommen. Ich hoffe, dass das gelingt. Es muss gelingen, wenn man nach dem Irak nicht den nächsten Schwelbrand haben will!

    Meinung & Analyse | Kreml gibt Syriens Opposition Schuld an Giftgasangriff
    12.09.2013 19:37   Paulsen-Consult

    Seltsame Verbündete

    Eine postkommunistische Demokratie in spe und eine postfundamentalistische Diktatur im Wandel - Russland und Iran, eigentlich passt da gar nichts. Dazu kommt die absurde Tatsache, dass Deutschland der wichtigste wirtschaftliche Partner in der westlichen Welt für den Iran ist. Auch hier Kopfschütteln. Die Frage: Was ist eigentlich der Iran zur Zeit? Unbeantwortet. Eine Diktatur mit Sicherheit, repressiv bis zum Anschlag, aber auch ein Land, dass sich im Syrien-Konflikt international profilieren möchte? Friedlich, antiamerikanisch, nicht-terroristisch?\\\\\\\\\\\\\\\\r\\\\\\\\\\\\\\\\nIn einem Land, bei dem ich immer ALQuaida vor Augen habe, wenn ich daran denke, hat AlQuaida wohl gar keine Chance. Iran unterstützt Assad und der ist das Gegenteil von AL Quaida.\\\\\\\\\\\\\\\\r\\\\\\\\\\\\\\\\nVerrückt.

    Politik | Syrien: Russland und Iran erneuern Waffenbruderschaft
    05.09.2013 19:29   Paulsen-Consult

    Kurswechsel

    In der Frage um einen möglichen Militärschlag gegen Assads Regime muss Putin nun einlenken, wenn er glaubwürdig bleiben will.
    Putin hatte zurecht Beweise gefordert, weil es anfangs unwahrscheinlich wirkte, dass Assad eine solche Dummheit begehen würde. Nun ist seine Schuld aber sehr wahrscheinlich und er wird auch von eigenen Regierungsmitgliedern hinter vorgehaltener Hand der Dummheit bezichtigt. Das Regime hat diesen Angriff tatsächlich durchgeführt und unzähliche Zivilisten darunter viele Kinder ermordet.
    Putin kann jetzt nicht anders, als von Assad abzurücken. Alles andere macht ihn unglaubwürdig und lässt sich auch nicht mehr mit einer anitimperalistischen Rethorik decken. Hoffentlich ist Putin klüger als Assad.

    Politik | G-20 tagt in "Putinhof" : Thema Syrien drängt sich vor

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