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Mittwoch, 16.12.2009
Bis 2015/16 neue Abwehr- und Interkontinentalraketen
Moskau. Russland arbeitet zügig an der Modernisierung seiner Raketenstreitkräfte. Bis Mitte des kommenden Jahrzehnts soll es sowohl ein neues Raketenabwehrsystem, als auch modernisierte atomare Interkontinentalraketen geben. Im Verteidigungsfall droht Russland einen atomaren Erstschlag an.
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Auf einer Pressekonferenz zum 50.Jahrestag der russischen Raketenstreitkräfte kündigte deren Kommandeur, Generalleutnant Andrej Schwaitschenko an, Russland werde bis Ende 2016 eine neue atomare Interkontinentalrakete erarbeitet haben. 2016/17 sollen 80 Prozent der Raketenstreitkräfte modernisiert sein.
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Rückgrat der Raketenstreitkräfte soll laut Schwaitschenko die Atomrakete Topol-M bleiben, die mit Mehrfachsprengköpfen ausgestattet ist und in der Lage sein soll, aller existierenden Raketenabwehrsysteme zu durchbrechen.
Im Kriegsfall könnte Russland den Gegner auch durch präventive atomare Erstschläge zur Einstellung der Kriegshandlungen zwingen.
Ebenfalls in Moskau erklärte der Generaldirektor des Raketenbauers "Almas-Antej", dass die Entwicklung eines neuen Raketenabwehrsystems bis 2015 abgeschlossen sein wird. Laut Igor Aschurbejli soll auch das Antiraketensystem S-500 dazu gehören.
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Zur Produktion von Raketen und Leitungssystemen will "Almas-Antej" zwei neue Fertigungsanlagen aufbauen.
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