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Montag, 26.07.2010
Chimki-Wald: Überfälle und Protestkundgebungen
Moskau. Unbekannte sollen am Wochenende Arbeiter überfallen haben, die im Chimki-Wald Bäume fällen. Die Umweltschützer weisen jede Schuld von sich und wollen am Montag in Moskau Protestaktionen durchführen.
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Der Überfall auf die Arbeiter im Chimki-Wald, durch den eine Schneise für die künftige Schnellstraße Moskau- St. Petersburg verlegt werden soll, passierte in der Nacht auf Samstag, wurde aber erst jetzt bekannt.
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„Eine Gruppe unbekannter junger Männer in Jeeps ist in das Abholzungsareal eingedrungen und hat die Arbeiter überfallen; dabei wurden Drohungen gegen die Männer ausgesprochen“, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Erklärung der dort tätigen Firma.
Jewgenija Tschirikowa, die Leiterin der Umweltgruppe „Zum Schutz des Chimki-Waldes“, die aktiv gegen die Abholzung vorgeht, erklärte gegenüber Journalisten, ihr sei nichts von einem Überfall bekannt.
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„Ich höre davon von Ihnen“, sagte sie gegenüber Interfax. „Von uns war am Wochenende niemand im Wald (…); außerdem haben wir keine Jeeps.“ Laut Tschirikowa geht die Abholzung weiter; zur moralischen Unterstützung der Gegner sei der bekannte Rockmusiker Juri Schewtschuk angereist.
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Für den heutigen Montag sind zwei Protestkundgebungen geplant – eine direkt am Waldrand in Chimki, die zweite gegen Abend im Moskauer Stadtzentrum am Gribojedow-Denkmal an den Tschistyje prudy. Das Moskauer Meeting wird zusammen mit der Oppositionsbewegung „Solidarität“ durchgeführt.
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