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Montag, 01.03.2010
Gerüchte: Darf Lada bald in der Formel-1 mitfahren?
Moskau. Witali Petrow ist der erste russische Rennfahrer, der sein Glück in der Formel-1 versuchen darf. Doch Petrow hat immer noch keine Sponsoren. Nun zeigt Lada-Produzent Avtovaz Interesse an einem Engagement in der Formel-1.
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Petrow soll in der kommenden Saison für Avtovaz-Partner Renault fahren. Insgesamt hat das Team einen Etat von über 200 Mio. Euro.
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Doch in der Regel müssen die Fahrer ihren Anteil zu diesem Etat beisteuern, indem sie Sponsoren mitbringen. Das Management von Petrow war in der Hinsicht bisher recht erfolglos "473 Unternehmen haben wir angesprochen, ich habe mich persönlich mit allen getroffen, aber keiner zeigte Interesse", klagte Petrows Managerin Oxana Kosatschenko.
Ein Brief der Petrow-Manager an Premier Wladimir Putinn brachte nun allerdings die Wende. Nachdem Putin den Brief gelesen habe, gebe es plötzlich Interesse, sagte Kosatschenko.
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Unter anderem ist Avtovaz interessiert, sein Logo in der Formel-1 zu präsentieren. "Die Präsentation unserer Marke durch den russischen Piloten Witali Petrow beim wichtigsten Autorennen der Welt wäre sehr wichtig für Russland und für Avtovaz", erklärte ein Sprecher des Konzerns.
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Unklar ist noch, woher das Geld für das Sponsoring kommen soll. Avtovaz hat rund eine Milliarde Euro Schulden und macht enorme Verluste.
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