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Freitag, 16.07.2010
Präsident der Mongolei taucht ab – im Baikalsee
Irkutsk. Der mongolische Präsident Tsachiagiin Elbegdordsch nimmt am Freitag an einer Tauchfahrt des Baikal-Forschungs-U-Boots „Mir I“ teil. Zuvor weilte er beim Mongolenweltkongress im burjatischen Ulan-Ude.
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Mit Elbegdordsch tauchen Michail Slipentschik, dessen Unternehmensgruppe „Metropol“ die die Baikal-Expedition finanziert, und Expeditionsleiter Anatoli Sagalewitsch an Bord des Mini-U-Boots. Die Tauchoperation findet fünf Kilometer vom Hafen Turka (Burjatien) entfernt statt und soll in eine Tiefe von bis zu 400 Metern gehen, meldet RIA Novosti.
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Die Baikalexpedition, mit der 2008 begonnen wurde, will „Informationen über den weltweit tiefsten Binnensee sammeln und die auf dem Seeboden ablaufenden tektonischen Vorgänge sowie den Prozess der Entstehung von Kohlewasserstoffen beobachten“.
Der Präsident der Mongolei ist nicht der erste Prominente, den es auf den Grund des Baikalsees zieht – vor einem Jahr ist der russische Premierminister Wladimir Putin in der „Mir I“ sogar auf 1.400 Meter Tiefe hinabgestiegen.
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Elbegdordsch hatte vor dem Abstecher an den größten Binnensee der Welt die 4. Versammlung des Weltkonvents der Mongolen besucht, der im benachbarten Ulan-Ude und damit erstmals in Russland stattfindet. Das diesjährige Motto lautet: „Globalisierung und die mongolische Welt“.
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