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Montag, 16.03.2009
Russischer Minister in Kabul: Waffen nach Afghanistan?
Kabul. Russlands Außenminister Sergej Lawrow ist zu einem Besuch nach Afghanistan aufgebrochen. Bei der Visite geht es um die Vorbereitung einer internationalen Afghanistan-Konferenz in Moskau. Daneben stehen aber auch Waffenlieferungen auf der Agenda.
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Bei der Afghanistan-Reise Lawrows sollen Fragen der bilateralen Zusammenarbeit, die allgemeine Lage in Afghanistan und der gemeinsame Kampf gegen Terror und Drogenschmuggel besprochen werden.
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Lawrow trifft sich dazu u.a. mit Präsident Karzai. Hauptpunkt der Verhandlungen sind die Vorbereitungen auf die Afghanistan-Konferenz in Moskau.
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Die Shanghai-Gruppe plant am 27. März eine Konferenz zur Afghanistan-Problematik. Auf dem Forum soll u.a. eine einheitliche Strategie zur Bekämpfung des Drogenschmuggels aus Afghanistan besprochen werden. Daneben stehen auch Fragen der inneren Sicherheit des Landes auf dem Programm.
Die Shanghai-Organisation hat NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer nach Moskau eingeladen, dieser hat allerdings abgesagt. Die NATO soll durch einen anderen hochrangigen Vertreter präsent sein.
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Neben der Konferenz bereitet Lawrow aber möglicherweise noch einen Waffendeal vor. Bei der Visite werden Waffenlieferungen besprochen, bestätigte das russische Außenministerium.
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Schon im Januar hatte Russland seine Bereitschaft erklärt, der afghanischen Regierung auf Anfrage Waffen zu liefern. "Wir sind im Prinzip bereit, solche Anfragen von der afghanischen Regierung zu berücksichtigen", erklärte der Vize-Außenminister Alexej Borodawkin damals. Bislang ist solch eine Bitte noch nicht eingegangen.
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Russland ärgert insbesondere, dass russische Waffen im Afghanistan zum Einsatz gekommen, diese Waffen aber nicht aus russischer Produktion stammen, sondern (illegale) Kopien sind. "Es wäre richtig und gerecht, wenn diese Waffen aus Russland und nicht aus Drittländern stammen würde", sagte Borodawkin.
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