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Mittwoch, 18.11.2009
Russland schliesst sich den Klimaschutzzielen der EU an
Stockholm. Russland schliesst sich den Klimaschutzzielen der EU an, die Treibhausgas-Emission bis 2020 um 20 Prozent zu kürzen. Möglicherweise werde Russland seine Emissionen sogar um 25 % reduzieren, kündigte Medwedew auf dem EU-Russland-Gipfel in Stockholm an.
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Bisher war die Rede davon gewesen, den russischen Kohlendioxyd-Ausstoss bis 2020 (im Vergleich mit 1990) lediglich um 10 oder höchstens 15 Prozent zu reduzieren. Die EU will den Zielwert für sich selbst möglicherweise sogar auf 30 Prozent anheben.
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Medwedew hatte seit seinem Amtsantritt vor anderthalb Jahren Energieeffizienz und Modernisierung auf seine Fahnen geschrieben, während in den Jahren davor immer wirtschaftliche Quantität vor Qualität gestanden hatte.
Erst jüngst in seiner Jaresbotschaft hatte Medwedew wieder die zügige Einführung von Energieeffizienz-Technologien gefordert, die auch dem Umweltschutz direkt zugute kommen. In einem seiner ersten Dekrete als Präsident hatte Medwedew angewiesen, vom Primärnenergieverbrauch 20 Prozent einzusparen.
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An der Realisierung dieser ehrgeizigen Ziele arbeitet auch die RUDEA, die Russisch-Deutsche Energieeffizienz-Agentur.
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Sie soll die Einführung von modernen Technologien beschleunigen und auch für deren Finanzierung sorgen, wenn 70 Prozent der Anlagen aus deutscher Produktion stammen.
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