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Dienstag, 05.12.2006
Schmiergeld: Zwei Jahre Haft für Lkw-Fahrer
Moskau. Wegen eines Bestechungsversuchs muss ein Lastwagen-Fahrer im Gebiet Chanty-Mansijsk für zwei Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Der Mann war im Februar 2006 von einem Inspektor der Verkehrspolizei „GAI“ gestoppt worden.
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Weil er keinen Führerschein besitzt, wollte der Lkw-Fahrer den Polizisten mit Geld milde stimmen und steckte diesem 1.000 Rubel zu (rund 30 Euro).
Doch wider Erwarten - der russischen Verkehrspolizei eilt ein denkbar schlechter Ruf voraus - lehnte der Inspektor ab. Stattdessen erstattete er Anzeigen gegen den Lastwagen-Fahrer wegen versuchter Bestechung.
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Schmiergeldzahlungen an Verkehrspolizisten sind in Russland weit verbreitet. Die „Gaischniki“ bessern ihr niedriges Gehalt gern durch willkürliche Verkehrskontrollen auf.
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Um so bemerkenswerter ist das ehrenhafte, gesetzestreue Verhalten des Inspektors. Bleibt zu hoffen, dass der Polizist aus ethischen Gründen abgelehnt hat und nicht, weil ihm das Bestechungsgeld zu gering erschien.
(cj/.rufo)
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