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Freitag, 04.12.2009
Waffendeal: U-Boote und Jagdflugzeuge für Vietnam
Moskau. Russland und Vietnam stehen kurz vor dem Abschluss eines großen Rüstungsgeschäfts. Hanoi will sechs U-Boote vom Typ 636 (Nato-Klassifikation: Kilo-II) und zwölf Jagdflugzeuge vom Typ Su-30MK2 kaufen. Der Vertragswert beläuft sich auf über 1,2 Milliarden Euro.
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Es ist nach Aussage russischer Militärs das größte U-Boot-Geschäft Moskaus in der postsowjetischen Ära. Zwar hat Russland China anno 2002 acht U-Boote der gleichen Klasse verkauft, doch da Vietnam bisher noch keine eigene U-Boot-Flottille hat, schließt der jetzige Auftrag den Aufbau der Insfrastruktur an Land und die Ausbildung der Besatzungen mit ein.
Die vietnamesische Lufwaffe ist hingegen „Stammkunde“ des russischen Flugzeugbauers OAK. Schon zu Sowjetzeiten bestellte Vietnam russische MiGs und Suchois.
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Erst im Januar hat Hanoi die (vorerst) letzten acht Su-30 bestellt, nun steht der Folgeauftrag kurz vor dem Abschluss. Zwölf Maschinen sollen nach Südostasien gehen.Zudem überlegt Vietnam an der Bestellung weiterer Maschinen vom Typ MiG-29 und Su-35.
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Russland hofft, bald auch einen Vertrag über die Lieferung „einer bedeutenden Anzahl an Mi-17-Hubschraubern“ abschließen zu können, wie ein Sprecher des Militärs inoffiziell mitteilte. Die Mi-17 ist ein Transporthelikopter, die Weiterentwicklung der bekannten Mi-8.
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