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Mittwoch, 06.10.2010
Zereteli will keine dritte Luschkow-Statue schaffen
Moskau. Der umstrittene Bildhauer und Maler Surab Zereteli ist der Meinung, eine weitere Skulptur des Moskauer Ex-Oberbürgermeisters Luschkow würde aktuell nicht gebraucht. Zwei Statuen hat er schon in seinem Museum stehen.
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„Bei mir im Museum an der Pretschistenka steht Luschkow als Sportler und Luschkow als Hausmeister. Da s reicht, denke ich. Aber wenn nötig, bin ich bereit“, sagte Zereteli am Mittwoch gegenüber RIA Novosti.
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Surab Zereteli, der gleich seinem Freund und Gönner Luschkow unter Beschuss steht – nach Luschkows Entlassung überlegt Moskau, seine fast 100 Meter hohe Peter-Skulptur vom Moskwa-Ufer zu entfernen – , ist allerdings überzeugt, dass der Ex-Bürgermeister „auf jeden Fall“ irgendwann ein Denkmal bekommt.
„Ich danke ihm dafür, dass er nicht nur mir, sondern allen Künstlern und Menschen der Kunst Freiheit gegeben hat; er hat Galerien, viele Museen und Theater eingerichtet, er hilft den Schriftstellern.
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Gebe Gott, dass der neue Bürgermeister genau so einen ritterlichen Geist haben wird, wie Luschkow ihn besitzt.“ Mit dieser Meinung steht Zereteli im Moment eher einsam da. Es wurde sogar schon geunkt, er würde sich im Ausland verstecken.
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Er sei momentan in Paris, werde aber bestimmt nach Moskau zurückkommen, um mehrere Projekte abzuschließen, erklärt der Bildhauer: „Erstens ist das ein Kinderpark, der besser wird als jedes Disneyland. Ich bin Patriot und liebe meine Hauptstadt und deshalb will ich diese Sache in Moskau zu Ende bringen.“
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