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Donnerstag, 29.07.2010
Chinesische Chemikalien landen erneut im Amur
Chabarowsk. Erneut ist der chinesisch-russische Grenzfluss durch Chemikalien aus China verseucht worden. Ein Hochwasser führender Nebenfluss hat unsachgemäß gelagerte Abfalltonnen mit Chemikalien mitgerissen.
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Der Sungari (rechter Nebenfluss des Amurs) hat Fässer, die auf dem Territorium eines chinesischen Chemiewerks gelagert waren, fortgeschwemmt. Insgesamt soll es sich um 160 Tonnen flüssiger und explosionsgefährlicher Chemikalien handeln.
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Russland hat bereits eine Anfrage an China gestellt, um welche Chemikalien es sich genau handelt.
Zudem wurde das Umweltmonitoring am Amur verstärkt. Der Katastrophenschutz versucht einige der Fässer aus dem Wasser zu fischen.
"Derzeit gibt es keine Informationen darüber, dass Leben und Gesundheit von Menschen durch den Vorfall bedroht sind", erklärte ein Behördensprecher.
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Es ist nicht das erste Mal, dass der Fluss von chinesischer Seite aus massiv verschmutzt wird. Chemiefabriken im Norden Chinas haben in den letzten Jahren mehrfach entweder durch Unfälle oder durch Fahrlässigkeit Gifte in den Grenzfluss eingeleitet.
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Zwischenzeitlich musste deswegen sogar die Trinkwasser-versorgung der Großstadt Chabarowsk auf andere Quellen umgestellt werden.
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