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Donnerstag, 24.08.2006
Droht dem Amur erneut chemische Verschmutzung?
St. Petersburg. In Nordchina wurden in großen Mengen Chemikalien in einen Nebenarm des Songhua (russisch Sungari) geleitet. Dieser fließt wiederum in den Amur, womit dem russischen Fernen Osten erneut der Kampf gegen chemische Wasserverschmutzung droht.
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Der Zwischenfall ereignete sich laut chinesischer Presse am letzten Sonntag. Eine Chemiefabrik hatte benzolhaltiges Abwasser in den Fluss geleitet. Zwar sei „die Situation unter Kontrolle“, die Qualität des Trinkwassers aber „ziemlich schlecht“.
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Das verseuchte Wasser könnte Chabarowsk am 7. oder 8. September erreichen. Nach Angaben der dortigen Wasserwerke reichen die eingelagerten Vorräte an Aktivkohle aus, um das Trinkwasser gegebenenfalls zu säubern.
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Erst Ende Dezember hatte der russische Ferne Osten mit den Folgen eines Chemieunfalls in Nordchina zu kämpfen gehabt.
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(sb/.rufo)
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