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Donnerstag, 18.03.2010
Euro erstmals seit Ende 2008 wieder unter 40 Rubel
Moskau. Die europäische Gemeinschaftswährung verliert gegenüber dem russischen Rubel zunehmend an Gewicht. Heute rutschte der offizielle Zentralbank-Kurs erstmals seit dem 25. Dezember 2008 wieder unter die 40-Rubel-Marke.
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Die Zentralbank legte den Euro-Kurs für morgen mit 39,96 Rubel fest – 32 Kopeken weniger als am Vortag. Derr Dollar legte hingegen leicht um 3 Kopeken auf 29,22 Rubel zu.
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Der Euro hatte noch im Dezember 2009 ein Zwischenhoch von 45,26 Rubel erreicht. Seither verlor die EU-Devise um 13 Prozent an Wert.
Der Verfall des Euro-Kurses hängt mit der „Griechenland-Krise“ zusammen - aber auch mit einem Höhenflug, den der Rubel gegenwärtig vor dem Hintergrund stabil hoher Ölpreise gegenüber dem als Maßstab geltenden Bivaluta-Korb aus Dollar und Euro erlebt.
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Der russische Vize-Wirtschaftsminister Andrej Klepatsch erklärte dieser Tage, dass er einen Wertgewinn des Rubels um 20 Prozent in den nächsten zwei bis drei Jahren für möglich hält.
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Dies würde jedoch eine ernsthafte Bedrohung für die Konkurrenzfähigkeit der russischen Wirtschaft bedeuten. Klepatsch forderte die Zentralbank auf, mit Interventionen am Devisenmarkt den Rubel-Kurs schwach zu halten.
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