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Mittwoch, 17.02.2010
EU-Kommission rät zur Rubelabwertung - in Minsk
Minsk. Der weißrussische Rubel steht vor einer weiteren Abwertung, meinen Wirtschaftsexperten aus der EU-Kommission. Nur so könne Minsk eine gefährliche Überverschuldung vermeiden.
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"Die weißrussische Regierung setzt bisher auf Anleihen im Ausland, doch wenn die Politik eines stabilen Wechselkurses aufrecht erhalten wird, dann erreicht das Defizit 2009 und 2010 die gefährliche Höhe von 13 bis 15 Prozent des BIP", heißt es in einem von der EU-Kommission veröffentlichten Bericht zur Wirtschaftslage in Weißrussland.
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Die Experten bezweifeln, dass das hohe Defizit, das Minsk derzeit aufbaut, auf lange Sicht über neue Auslandsschulden gedeckt werden kann. Das mache eine "Abwertung, die mit Maßnahmen zur Senkung der Binnennachfrage zusammenfallen kann, wahrscheinlich, wenn nicht sogar unausweichlich."
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Weißrussland hat bereits Anfang 2009 den weißrussischen Rubel scharf abgewertet. Doch der Schritt ist nach Ansicht der Wirtschaftsexperten nicht ausreichend gewesen, um den eigenen Export anzukurbeln und die Nachfrage nach Importprodukten im Land zu drosseln.
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