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Freitag, 27.03.2009
Geheimdienstoffizier verkaufte Frauen nach Deutschland
Moskau. Die Militärstaatsanwaltschaft untersucht einen großen Fall von Menschenhandel. 130 Frauen wurden als Sex-Sklavinnen ins Ausland verkauft, u.a. nach Deutschland. Hauptangeklagter ist ein Offizier des Militärgeheimdienstes GRU.
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"Nach Informationen der Ermittler ist ein Oberst des GRU im Verteidigungsministerium Chef einer internationalen Verbrecherbande, deren Mitglieder Frauen ins Ausland verkauft haben", erklärte der Leiter der Militärstaatsanwaltschaft Generalleutnant Alexander Sorotschkin.
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Insgesamt sind 13 Personen in dem Fall angeklagt. Bei den Verdächtigen handelt es sich um Russen, Moldawier und Israelis. Zehn sind in Haft, drei stehen unter Hausarrest.
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Die Angeklagten sollen zwischen 1999 und 2007 insgesamt 130 Frauen ins Ausland verkauft haben. Die meisten Opfer wurden für Sex-Dienste nach Israel verschleppt, Zielländer waren aber auch Deutschland, die Niederlande, Italien, Griechenland und die VAE. Die Opfer stammen aus Russland, der Ukraine, Moldawien, Weißrussland und Usbekistan.
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