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Donnerstag, 07.01.2010
Hungerhilfe für Tadschikistan: Russland schickt Mehl
Duschanbe. Russland spendet Tadschikistan Weizenmehl im Wert von ca. 3,8 Mio. Euro. Damit soll in dem ärmsten GUS-Staat Schulspeisungen gewährleistet und hungernden Familien geholfen werden.
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Wie das tadschikische Büro des UN-Welternährungsprogramms (WFP) mitteilte, sollen die 10.500 Tonnen Hilfsgüter mit Zügen in die zentralasiatische Republik gebracht werden.
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„Wir sind für diese Hilfe wirklich dankbar, denn sie erlaubt uns, Schülern warme Speisen zu auszugeben und zehntausenden Familien zu helfen, die in allen Ecken dieses Landes unter Lebensmittelmangel leiden“, so Bürochefin Alzira Ferreira.
Das WFP organisiert in Tadschikistan die Schulspeisung von 370.000 Kindern. In Russland hatte die Organisation ihre Arbeit 2008 eingestellt, da kein dringender Bedarf mehr bestand.
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Die in den 90er Jahren von einem Bürgerkrieg verheerte Bergrepublik Tadschikistan verfügt anders als die meisten ihrer mittelasiatischen Nachbarn nicht über Öl- und Gasvorkommen und ist der ärmste aller GUS-Staaten. Zwei Drittel der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze.
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Vergangene Woche wurde eine abgelegene Region Tadschikistans zudem von einem Erdbeben schwer getroffen.
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