|
Mittwoch, 26.05.2010
Karelische Schulabgänger dürfen nicht durchfeiern
Petrosawodsk. Die letzten Examen, dann eine Abschlussfeier in der Schule – und dann die Nacht durchmachen, am besten im Freien: So sieht der Schulabschluss für russische Schüler in der Regel aus. Nicht so in Karelien - dort gilt eine Sperrstunde für Minderjährige.
|
|
Die Polizeibehörde der nordrussischen Republik teilte mit, dass es für Schulfeste und Ferien in dem am 1. Januar in Kraft getretenen Sperrstundengesetz keine Ausnahme gebe.
|
Dieser Regel zufolge dürfen sich karelische Jugendliche unter 16 Jahren von 22 bis 6 Uhr und Personen zwischen 16 und 18 Jahren von 23 bis 5 Uhr nicht auf öffentlichen Plätzen und Veranstaltungen aufhalten. Während der Sommerferien ist die Sperrstunde um eine Stunde nach hinten verlegt.
Während der verbotenen Zeiten auf den Straßen aufgegriffene Jugendliche werden von der Polizei nach Hause gebracht. Beim ersten Mal erhalten die Eltern eine mündliche Verwarnung, im Wiederholungsfall werden Strafen zwischen 500 und 1.500 Rubel fällig.
|
Die Polizei kündigte an, während der Schulfeiern an jeder Schule Polizeistreifen und Verkehrspolizisten zu stationieren, die die Einhaltung der Ordnung überwachen sollen.
|
2009 wurde ein Gesetz erlassen, dass es den russischen Regionen erlaubt, in der Zeit von 22 bis 6 Uhr Ausgangsverbote für Jugendliche zu erlassen.
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>