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Freitag, 09.10.2009
Kremlpartei will von chinesischen Kommunisten lernen
Suifenhe. Von China lernen, heißt siegen lernen: Die Kremlpartei "Einiges Russland" und die chinesische KP veranstalten einen gemeinsamen Parteitag, bei dem die Russen sich die Taktik der Chinesen beim Regierung abschauen wollen.
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Offiziell gilt das Treffen von Einiges Russland und der chinesischen KP in der Grenzstadt Suifenhe, 150 Kilometer nordwestlich von Wladiwostok, der Kooperation in den Grenzregionen beider Länder.
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Nach Angaben russischer Medien interessiert Moskau aber vor allem die Erfahrung der chinesischen Staatspartei beim Absichern ihrer Macht: "Ich verheimliche nicht, dass uns beim Einigen Russland die Erfahrungen des Partei- und Staatsaufbaus in China sehr interessieren", sagte Konstantin Kossatschow, Chef des Duma-Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten.
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"Man kann nicht nur die westlichen Demokratiemodelle anbeten und dabei die offensichtlichen Vorteile des chinesischen Modells abstreiten", fügte Kossatschow hinzu.
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"Offensichtlichster Vorteil" der chinesischen Kommunisten ist ihre unangefochtene Stellung an der Macht seit 1949, der Gründung der Volksrepublik China. In der Zeit hat die Partei unter ihrem Führer Mao Zedong zur Machtabsicherung u.a. "den großen Sprung nach vorn" oder die "Kulturrevolution" durchgeführt, die Millionen Chinesen das Leben kosteten.
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Auch das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 war eine der Maßnahmen zur Absicherung der Macht der chinesischen KP. In der jüngeren Vergangnheit ist die KP allerdings vom Marxismus-Leninismus abgewichen. Mit kapitalistischen Reformen ist China zu einer führenden Wirtschaftsmacht aufgestiegen - mit der KP an der Spitze.
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