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Dienstag, 12.05.2009
Moskauer Höllenfeuer wegen 30 Jahre altem Pfusch
Moskau. Die Brandkatastrophe an einer Gasleitung im Südwesten Moskaus am 10.Mai geht auf technische Ursachen zurück. Dies erklärte jetzt Moskaus Bürgermeister Juri Luschkow. Das Rohr wies eine Engstelle auf.
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Unglücksursache sei, so Luschkow, dass sich im Jahre 1976 beim Bau der Gasleitung an dieser Stelle in einer Biegung eine Verringerung des Rohrdurchmessers von über einem Meter auf 70 Zentimeter ergab. Luschkow sprach von einer „unprofessionellen Schweißung“. Hinzugekommen sei dann an dieser Engstelle wohl noch eine Druckschwankung in der Gas-Magistrale.
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Gegenwärtig werde die unterbrochene Gasversorgung auf dem Unglücksabschnitt wieder instant gesetzt. Durch das Unglück hatte ein Heizkraftwerk vollständig abgeschaltet werden müssen , zwei weitere wurden heruntergefahren. Die heftige Explosion hatte auch eine Telefonhauptleitung unterbrochen, so dass bei etwa 100.000 Moskauer vorübergehend die Telefone schwiegen.
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Obwohl es sich bei der über 200 Meter hohen Gas-Fackel um den größten Brand in der Moskauer Nachkriegsgeschichte handelte, bleiben die Folgen des Unglücks vergleichsweise glimpflich:
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Nur fünf Personen wurden verletzt. Es handelte sich dabei um Insassen von Autos, die im Moment der Explosion auf der Stadtautobahn MKAD an dieser Stelle vorbeifuhren.
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