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Dienstag, 17.06.2008
Presse spekuliert über Putins Beziehung zur Russenmafia
Madrid. Nach der Verhaftung mehrerer hochrangiger Mitglieder der so genannten Russenmafia in Spanien spekuliert die spanische Presse über Verbindungen bis in Regierungskreise. Auch der Name Wladimir Putin fällt dabei.
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13 der 20 in der vergangenen Woche Festgenommenen bleiben weiter in Haft. Zwei Personen wurden gegen hohe Kautionen freigelassen.
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Anführer der Gruppierung soll ein gewisser Gennadi Petrow sein. Dessen persönliches Vermögen in Spanien wird von den Behörden auf über 30 Mio. Euro geschätzt.
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Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft stammten diese Gelder, die in Sapnien gewaschen wurden, aus kriminellen Geschäften in Russland. Petrow, der von seinen Untergebenen nur "Boss" genannt werde, habe in Spanien weiterhin die Geschäfte in Russland kontrolliert, berichtet die Tageszeitung "El Pais".
Weiter führt das Blatt aus, das Petrow Nachfolger des bekannten Kriminellen Petersburger Wladimir Kumarin als Pate der "Tambowsker Mafia" sei. Kumarin, der lange Zeit als unangreifbar galt und in den 90er Jahren die Petersburger Unterwelt kontrollierte, wird von der Zeitung mit Premier Putin in Verbindung gebracht.
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So habe der Ex-Präsident während seiner Zeit im Petersburger Smolny der Ölfirma Kumarins ein Monopol auf die Benzinversorgung der Stadverwaltung eingeräumt, berichtet "El Pais".
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Zudem war Putin sieben Jahre lang im Beirat der in Frankfurt börsennotierten St. Petersburg Immobilien und Beteiligungsgesellschaft (SPAG) tätig. Das Bundeskriminalamt machte das Unternehmen wegen Geldwäsche von Mafiageldern dicht.
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