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Mittwoch, 19.05.2010
Absturz bei Smolensk: Fremde im Cockpit in Polen legal
Moskau. Die GUS-Luftfahrtbehörde MAK schließt einen Terrorakt, eine Explosion oder Feuer an Bord der Maschine von Lech Kaczynski, die am 10. April bei Smolensk abstürzte aus. Es waren allerdings Fremde im Cockpit.
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Diese Schlussfolgerungen legte am Mittwoch die MAK-Vorsitzende Tatjana Anodina vor, meldet Interfax. Damit bestätigt sie frühere Vermutungen, im Cockpit seien Personen gewesen, die nicht zur Crew gehörten.
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Über die Ursachen für das Unglück werden weiterhin keine Angaben gemacht, MAK verspricht jedoch eine „objektive Nennung der Gründe in kürzester Frist“. Es wird nochmals betont: Technisch war die Maschine einwandfrei.
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Anodina bestätigt: Die Bordschreiber haben die Stimme eines Mannes festgehalten, der sich im Moment des Unglücks im Cockpit befand und nicht zur Crew gehörte. Möglicherweise waren noch weitere Personen dort anwesend.
Nun soll untersucht werden, ob die Anwesenheit von Fremden im Cockpit möglicherweise Einfluss auf die Entscheidungen der Piloten und den Ablauf des Unglücks hatte. Der polnische Bevollmächtigte Edmund Klich weist dies zurück.
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Zudem erklärte er, in Polen sei es Fremden nicht verboten, bei Flügen von Militärmaschinen das Cockpit zu betreten. Adonina verweist dagegen auf die „russische und weltweit verbreitete Praxis“, die dies streng verbiete.
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