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Montag, 18.01.2010
Bürgerrechtlerdemo zum Jahrestag des Markelow-Mords
Moskau. Am Jahrestag der Ermordung des Menschenrechtsanwalts Stanislaw Markelow und der Journalistin Anastasia Baburina am 19. Januar ruft ein breites Aktionsbündnis in Moskau zu einer Kundgebung auf.
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Das Ziel der Demonstranten ist es, auf den immer mehr zunehmenden Fremdenhass und Faschismus in der russischen Gesellschaft aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren.
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Einer der Organisatoren sagte gegenüber Russland- Aktuell, die Demonstration sei zwar offiziell nicht genehmigt, werde aber von der Moskauer Stadtregierung geduldet. Die Polizei werden den Marsch in der Moskauer Innenstadt begleiten.
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Zum Abschluss gibt es in der Nähe der Metrostation Tschistye Prudy eine Kundgebung. Die Organisatoren rechnen mit bis zu 1.000 Teilnehmern.
Stanislaw Markelow und Anastasia Baburowa waren am 19. Januar 2009 im Moskauer Zentrum erschossen worden. Die Miliz nahm einige Monate später zwei Tatverdächtige aus dem rechtsextremen Milieu fest.
Laut Geheimdienstchef Alexander Bortnikow sieht der Mord ganz nach einem Racheakt der Neonazis an dem Anwalt aus, weil Markelow zahlreiche Opfer von Neonazis erfolgreich vertreten hatte.
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Baburowa, die (wie einst die ermordete Journalistin Anna Politkowskaja) bei der Nowaja Gaseta arbeitete, ist nach Ansicht der Ermittler wohl ein „zufälliges“ Opfer, da sie zur Tatzeit ein Interview mit Markelow führen wollte.
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