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Montag, 25.01.2010
Deripaska im Glück: Investoren stehen auf Rusal
Moskau/Hongkong. Der geplante Börsengang des Aluminiumkonzerns Rusal ist ein Erfolg - zumindest für Konzernchef Oleg Deripaska. Über 300 Großinvestoren haben die Aktien gezeichnet. Rusal nimmt damit rund 1,6 Mrd. Euro ein.
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Rusal bringt in Hongkong (und daneben auch in Paris an der Euronext) 10,6 Prozent seiner Aktien an die Börse. Eingenommen hat der Konzern damit 2,24 Mrd. USD (1,6 Mrd. Euro). Das Geld soll vor allem in den Schuldenabbau fließen.
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Die Papiere werden ab dem 27. Januar gehandelt. Dann wird sich zeigen, ob die Warnungen der Analysten - viele hatten den Emissionspreis angesichts der Schuldenlast als zu hoch bezeichnet - berechtigt waren.
Zumindest für Deripaska ist der Börsengang jetzt schon geglückt. Zwar verringert sich sein Anteil an dem Konzern nun rechnerisch auf unter 50 Prozent.
Dennoch wird er weiter die Kontrolle über Rusal behalten. Er kann weiterhin mindestens die Hälfte des Aufsichtsrats und den Generaldirektor bestimmen. Zudem bekommt er 70 Mio. USD persönlich als Bonus beim Börsengang.
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Als größter Investor beim Börsengang tritt die russische Staatsbank VEB in Erscheinung. Die VEB kauft rund drei Prozent der Aktien auf. Nach Angaben von Russlands Finanzminister Alexej Kudrin handelt es sich um ein langfristiges Investment.
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