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Freitag, 21.08.2009
Frau stirbt an Verbrennungen nach Kunstflug-Jet-Absturz
Moskau. Eine Frau, die nach dem Absturz zweier SU-27-Jets vor ihrem Haus bei Moskau schwere Verbrennungen erlitten hatte, ist im Krankenhaus verstorben. Die russische Luftwaffe verspricht inzwischen Schadensersatzzahlungen. Unfallursache war ein Pilotenfehler.
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Die Frau sei an ihren schweren Verbrennungen, bei denen 60% der Haut in Mittleidenschaft gezogen worden waren, verstorben, ohne wieder zu Bewusstsein zu kommen, berichtet Ria Nowosti.
Der Ehemann der Verstorbenen liegt noch im Krankenhaus. Auf das neugebaute Haus der Eheleute war am vergangenen Sonntag einer der beiden SU-27-Kampfjets gestürzt.
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Ein Nachbar der Eheleute sei nach einer Hauttransplantation auf dem Wege der Besserung, heisst es.
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Kein Schadensersatz für Betroffene? Betroffene Bürger hatten Anfang der Woche in Moskauer Medien erklärt, sie befürchteten, dass es keinerlei Schadensersatzzahlungen geben werde. Ein Verwaltungsvertreter habe das bereits gesagt. Auch lehne die Versicherung des Moskauer Avia- und Kosmos-Salons MAKS-2009 Zahlungen ab.
Inzwischen soll die Moskauer Stadtverwaltung den zivilen Opfern des Absturzes jeweils 50.000 Rubel (umgerechnet etwa 1.100.- Euro) versprochen haben. Der Chef der Luftwaffe, Alexander Selin versicherte laut Interfax, die Versicherungsgesellschaft sei mittlerweile zur Schadensregulierung bereit.
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Unfallursache kein technischer Defekt Unfallursache sei jedenfalls kein technischer Defekt gewesen, heisst es nach Medienberichten aus der Untersuchungskommission. Einzelheiten werde man demnächst mitteilen.
Der Chef Kunstflugstaffel "Russkije Witjasy" (Russische Recken), Igor Tkatschenko sei bei dem Absturz selbst ums Leben gekommen,
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weil er bis zuletzt versucht habe, seinen Jet von den Häusern weg zu lenken. Schliesslich habe die Flughöhe nicht mehr für Schleudersitz und Fallschirm gereicht. Sein Fallschirm sei von den Flammen erfasst worden.
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