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Dienstag, 28.04.2009
Freigelassene Yukos-Juristin Bachmina endlich zuhause
Moskau. Swetlana Bachmina, die auf Bewährung vorzeitig aus der Haft entlassene ehemalige Juristin des Yukos-Konzerns, lebt nun wieder bei ihrer Familie in Moskau. Der Gerichtsentscheid über den Hafterlass für sie und ihre wenige Monate alte Tochter wurde erst mit sechs Tagen Verspätung umgesetzt.
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Ihr Ehemann Michail Schurawljow holte Bachmina gestern aus jener geheim gehaltenen Klinik im Moskauer Umland ab, wo die 2006 zu 6,5 Jahren Haft verurteilte Bachmina im November ihr drittes Kind geboren hatte. Seither hatte sie dort mit dem Baby unter Bewachung gestanden.
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Am 21. April hatte ein Moskauer Gericht die vorzeitige Haftentlassung für die dreifache Mutter gebilligt. Dies war der sechste Versuch Bachminas, nach Verbüßung der halben Strafe eine Freilassung auf Bewährung zu erreichen.
Anders als erwartet, wurde der Gerichtsentscheid von der Strafvollzugsbehörde aber nicht umgehend umgesetzt. Bachminas Anwälte befürchteten schon, dass man sich dort die ganzen zehn Tage Zeit lassen wird, die das Urteil noch nominell hätte angefochten werden können.
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Dabei hatten sich in seltener Einmütigkeit diesmal auch die Staatsanwaltschaft und Vertreter der Haftanstalt für die Freilassung ausgesprochen.
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Laut Schurawljow habe es für seine Gattin bei der Entlassung „keinen weißen Mercedes und keine Badewanne mit Champagner“ gegeben. Zuhause angekommen hätte sie die kleine Anja gefüttert, mit den anderen Kinder gegessen und ihre aus der Haft mitgebrachten Habseligkeiten aufgeräumt.
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Größter Wunsch seiner Frau sei jetzt ein Friseurbesuch – der letzte läge ein Jahr zurück.
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