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Montag, 11.01.2010
Georgien schickt massenhaft Wahlbeobachter nach Kiew
Tiflis/Kiew. Georgien will bei der ukrainischen Präsidentenwahl am 17. Januar über 2.000 Wahlbeobachter registrieren. Damit möchte Saakaschwili seinen Freund Juschtschenko womöglich vor Wahlfälschungen schützen.
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Bisher haben sich in Kiew 3.149 ausländische Beobachter für die Wahl am kommenden Sonntag registrieren lassen. Tiflis will 2.042 anmelden und bringt die ukrainische Wahlkommission damit in Zeitnot.
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Laut der ukrainischen Nachrichtenagentur UNIAN musste die Wahlkommission ihre reguläre Arbeit bis Montagabend unterbrechen, um den georgischen Großantrag zu bearbeiten. RIA Novosti weist darauf hin, dass Präsident Juschtschenko und sein georgischer Amtskollege Michail Saakaschwili eng befreundet sind.
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Beide Politiker fahren einen antirussischen Kurs und sind westorientiert. Juschtschenko ist Taufpate von Saakaschwilis Sohn Nikolos; im Kaukasus-Konflikt von August 2008 hatte der ukrainische Präsident uneingeschränkt Georgiens Position gegen Russland bezogen.
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Obwohl der derzeitige Präsident Viktor Juschtschenko kaum Chancen hat, seinen Posten zu halten, sieht die massenhafte Anmeldung von georgischen Wahlbeobachtern wie der Versuch aus, Juschtschenko vor eventuellen Wahlfälschungen seitens seiner Gegner schützen zu wollen.
Oder anders formuliert: Juschtschenko würde vielleicht gern solche Wahlfälschungen ausfindig machen und hofft dabei auf tätige Mithilfe seines georgischen Freundes. In dem mit ziemlich harten Bandagen geführten Wahlkampf in der Ukraine ließe das kaum verwundern.
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Russland hat derweil keine Einladung bekommen, Wahlbeobachter in die Ukraine zu schicken. Russische Beobachter können lediglich als Mitglieder internationaler Beobachtermissionen anreisen.
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Laut Prognosen soll Juschtschenko am Sonntag nicht über fünf Prozent der Wählerstimmen hinauskommen. Das Rennen um den Präsidenten- sessel werden voraussichtlich Viktor Janukowitsch von der Partei der Regionen und Premierministerin Julia Timoschenko machen.
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Lesovik 19.01.2010 - 19:12
Georgien
Man fragt sich, wozu dieser kleine Nazi Saakaschwili sich noch durchringen will? Der Krawattenknabberer glaubt doch wirklich, dass er überall mitmischen darf. Er baut darauf das die Amis ihm helfen werden, wenn er auf die Nase bekommt. Genau das, wird aber nicht geschehen, denn die Amerikaner sind skrupellos, aber nicht doof.
Man fragt sich auch was Timoschenko so im Kopf hat? Ist sie nun Wassilissa oder Baby Yaga? Auf jeden Fall unsympathisch.
Und wenn ich lese, sie telefoniert mit dem Georgier, dann gehen bei mir alle Lichter an.
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