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Dienstag, 28.07.2009
Gref: Entscheidung über Opel schon diese Woche?
St. Petersburg. Laut Sberbank-Chef German Gref könnte General Motors bereits in dieser Woche die Entscheidung über die Zukunft von Opel fällen. Die Bundesregierung favorisiert den Plan von Magna unter russischer Beteiligung.
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Gref sagte auf einer Pressekonferenz in St. Petersburg, alle nötigen Verhandlungen mit GM seien abgeschlossen. Im Rennen sind zwei potentielle Investoren: der österreichische Zulieferer Magna im Konsortium mit der russischen Sberbank und das belgische Unternehmen RHJ International SA.
Magna verdreifacht sein Angebot Nach Informationen des Wall Street Journal, hat Magna seine Offerte gegenüber GM noch nachgebessert, um die Chancen auf den Zuschlag für Opel zu erhöhen. So soll die Einstiegssumme nicht, wie ursprünglich geplant, 100 Mio. Euro hoch sein, sondern 350 Mio.
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Damit nimmt Magna gleich in der Anfangsphase der Opel-Rettung ein größeres Risiko auf sich. Die deutsche Regierung, die Staatsgarantien für die Finanzierung des Rettungsplans geben wird, sieht bei Magna „das bessere Business-Modell“
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GM neigt mehr zu RJH, da dieses Unternehmen bereit ist, dem amerikanischen Autobauer eine Rückkaufoption zu gewähren, die Magna/Sberbank ablehnen. Bekäme das Tandem den Zuschlag, gingen 55 Prozent der Opel-Aktien in gleichen Anteilen an Magna und die Sberbank; 35 Prozent verblieben bei GM und zehn Prozent bei den Opelianern in Deutschland.
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AvtoVAZ vor Massenentlassungen? Heute ging die Meldung durch die russische Presse, der Autobauer VAZ in Togliatti an der Wolga müsse wegen der prekären Wirtschaftslage ein Viertel seiner Arbeiter (etwa 27.000) entlassen.
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VAZ dementierte dies jedoch. Es ginge um ein "potentielles Szenario", sollte die Lage sich nicht bessern. Konkrete Schritte seien zurzeit aber nicht geplant, verlautete aus der Pressestelle.
VAZ baut unter anderem den Chevrolet-Niva, unter Beteiligung von Opel/GM-Europa.
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