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Mittwoch, 30.09.2009
Herbsteinberufung: 271.000 Wehrpflichtige zur Armee
Moskau. Am 1. Oktober beginnt erneut die Einberufung zum Wehrdienst. Während der Herbstkampagne sollen 271.000 junge Männer einberufen werden. Das sind elf Prozent weniger als im Frühjahr; ein Drittel ist voll untauglich.
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Unter den Wehrdienstleistenden sind an die 12.000 vorbestrafte junge Männer, was nach Meinung des stellvertretenden Generalstabsleiters Wassili Smirnow jedoch „keinen Einfluss auf das moralische Klima nehmen wird“.
Probleme gibt es bei der Einberufung eh schon genug: Während fast ein Drittel der Einberufenen als wehruntauglich eingestuft wurden, hat auch fast die Hälfte der für tauglich Befundenen gesundheitliche Probleme und ist nicht uneingeschränkt einsetzbar.
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10.000 Männer im Ausland verschwunden
Obwohl der Wehrdienst nur noch ein Jahr beträgt, versuchen immer noch viele junge Männer, der Einberufung zu entgehen. Laut offizieller Statistik haben sich im Herbst 2008 knapp 6.000 Einberufene vor dem Dienst gedrückt, im Frühjahr 2009 waren es bereits über 8.000.
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10.000 junge Männer sollen sich im Ausland aufhalten, um dem Militärdienst zu entgehen. Der Zivildienst wird kaum als Alternative angesehen; zurzeit leisten ihn nur 880 Einberufene. In der Berufsarmee dienen etwa 180.000 Männer.
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