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Dienstag, 25.05.2010
Kaczynski-Absturz: Luftwaffenchef war in der Kanzel
Warschau. Polen hat jetzt offiziell bestätigt: Im Moment des Absturzes bei Smolensk befand sich Andrzej Blasik, der Kommandeur der polnischen Luftstreitkräfte, im Cockpit. Die zweite Stimme ist noch nicht identifiziert.
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Andrzej Blasik war in der Kanzel, als die polnische Präsidentenmaschine am 10. April in der Nähe von Smolensk abstürzte, meldet Interfax am Dienstag unter Berufung auf Edmund Blich, den Leiter der polnischen Untersuchungskommission.
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Der General habe das Cockpit wenige Minuten vor der Katastrophe betreten, weil er „sich mit der Situation vertraut machen wollte und gesehen hat, dass etwas nicht in Ordnung war“, erklärt Blich. Ob Blasik daraufhin Druck auf die Piloten ausgeübt hat und dies möglicherweise zum Absturz führte, wollte Blich nicht kommentieren.
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Das sollten Psychologen bewerten: „Uns stehen Materialien zur Verfügung, die uns erlauben, den Zustand der Piloten am Anfang und am Ende des Fluges zu bestimmen“, so Blich. Die Crew habe gewusst, dass sie sehr niedrig fliegt, aber erst wenige Sekunden vor dem Absturz begriffen, dass die Lage kritisch ist.
„Jetzt müssen wir herausfinden, warum das Flugzeug so tief flog und nicht auf die Warnungen von der Erde reagiert hat“, fährt Blich fort. Im Moment der Katastrophe befand sich mindestens noch eine Person in der Kanzel, die nicht zur Crew gehörte.
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Wer das war, konnte bisher nicht festgestellt werden. So viel steht aber fest: Auf keinen Fall war es der polnische Präsident Lech Kaczynski oder der Protokollchef des polnischen Außenministeriums Mariusz Kazana.
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