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Montag, 07.12.2009
Lettland: Polizei verhindert Lynchmord wegen Wodka
Riga. In der ostlettischen Provinz Lettgallen musste die Polizei einen Mann und eine Frau aus der Geiselhaft ihrer Nachbarn befreien. Der Mann hatte sich bei den Nachbarn Samogon, selbstgebrannten Wodka, ausgeborgt und nicht zurückgegeben. Die drohten mit Erhängung.
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Bei den Tätern handelt es sich um zwei Manner, die wohl alkoholabhängig sind. Als den beiden das Geld ausging, um sich Wodka zu kaufen, gingen sie zu ihrem Nachbarn, um ihre Schulden einzufordern.
Der Mann soll sich vor längerer Zeit mehrere Liter Samogon "geborgt" haben. Die Nachbarn forderten nun die Rückgabe des Selbstgebrannten und saftige Zinsen. Insgesamt sollte der Samogon-Schulder 300 Lat (600 Euro) an seine Nachbarn zahlen.
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Da er aber weder bar noch in Naturalien zahlen konnte, nahmen seine Nachbarn ihn und eine junge Frau, die bei ihm zu Gast war, als Geiseln. Den Vater des Mannes forderten sie auf, bis zum Morgen das Lösegeld zu beschaffen. Ansonsten drohten sie mit Erhängung der Geiseln.
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Der Alte wandte sich an die Polizei, die die Geiseln befreite. Bei der Aktion wurde niemand verletzt. Die Geiselnehmer wurden verhaftet. Ihnen droht nun ein langer Entzug.
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guenther 07.12.2009 - 14:47
Umrechnungskurs
300 LAT sind ca. 428 Euro, jedoch nicht 600 Euro.
Ansonsten herzlichen Dank für die Informationen
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