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Freitag, 07.08.2009
Neues Busunglück in Krasnodar: Tote und Verletzte
Krasnodar. Bei einem Busunglück in der Region Krasnodar ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. 29 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Unter den Opfern sind auch Kinder. Seit Juli gibt es eine Häufung schwerer Busunfälle in Russland.
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Der Unfall hat sich auf der Fernverkehrsstraße "Kaukasus" ereignet. Ein Reisebus unterwegs vom Gebiet Stawropol zum Schwarzmeerkurort Anapa ist frontal mit einem Lkw zusammengestoßen.
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Vermutlich ist der Fahrer des Lastwagens eingeschlafen. Zunächst raste er von hinten in einen Betonlaster, anschließend geriet er auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit dem Reisebus zusammen. Der Lkw-Fahrer kam bei dem Unfall ums Leben.
Schwer verletzt wurde auch der Busfahrer. Mit ihm liegen noch zwei Frauen, eine 42Jährige und eine 17Jährige auf der Intensivstation. Weitere 26 Passagiere wurden leichter verletzt. Ihr Leben scheint nicht in Gefahr.
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Erst am Donnerstag hatte Russlands Präsident Dmitri Medwedew die russische Verkehrspolizei scharf kritisiert. Sie sorge nicht ausreichend für den Schutz der Verkehrsteilnehmer.
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Verantwortlich für die hohe Zahl an Unfalltoten - in diesem Jahr immerhin schon 11.000 - sei die Korruption. Sowohl bei der Vergabe der Fahrerlaubnis als auch später bei der Ahndung von Verkehrsvergehen stehe das Geldverdienen für die einzelnen Beamten im Vordergrund, monierte Medwedew.
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