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Mittwoch, 29.07.2009
Milizionäre müssen Führerscheinprüfung wiederholen
Moskau. Der russische Innenminister Raschid Nurgalijew will alle Polizisten, die beim Dienst motorisiert sind, den Führerschein nachmachen lassen. Grund sind sich häufende tödliche Verkehrsunfälle mit Milizbeteiligung.
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Auf einer Videokonferenz mit den Leitern der Sicherheitsorgane in den Subjekten der Föderation zeigte sich Nurgalijew sichtlich empört. „Diese Orgien in unseren Reihen müssen aufhören! Es ist schon peinlich, die Berichte zu lesen“, ließ er seiner Wut freien Lauf.
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In letzter Zeit kommt es immer öfter zu Unfällen, an denen betrunkene Milizionäre am Steuer beteiligt sind und bei denen nicht selten Passanten ums Leben kommen (Russland-Aktuell berichtete).
Erst am Dienstag war es in Orenbrug zu einem Zwischenfall gekommen, als Milizionäre den Zusammenstoß von drei PKW verschuldeten. Der Unfall forderte zwei Tote und drei Verletzte.
Nicht jeder Milizionär kann Auto fahren
„Der Fall in Orenburg zeigt, dass nicht alle Mitarbeiter vernünftig einen Wagen lenken können“, resümiert der Innenminister. Das kann teuer zu stehen kommen, wenn ein Verbrecher verfolgt werden muss.
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„Wenn ein Milizionär nicht zum Handeln in Extremsituationen fähig ist, muss er suspendiert werden“, so Nurgalijew. Er erinnerte die (oft sehr herrisch und arrogant auftretenden) Ordnungshüter daran, dass sie „auf der Straße nicht mehr Rechte haben als alle anderen Verkehrsteilnehmer“.
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Wieder zur Fahrschule
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Als Schritt in die richtige Richtung ordnet Nurgalijew nun an, alle Milizionäre, die ihren Dienst motorisiert versehen, zu einer erneuten Führerscheinprüfung zu schicken: „Ich befehle den Leitern der Innenbehörden in den Regionen, alle Mitarbeiter, die einen Dienstwagen besitzen, einer entsprechenden Prüfung unterziehen zu lassen.“
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