18 Tote bei schwerenGefechten in Heimatdorf Kadyrows
Grosny. Bei einem schweren Feuergefecht im Heimatdorf des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow sind am Wochenende sechs Milizionäre und 12 Untergrundkämpfer getötet worden. Das Dorf war erstmals seit 2004 überfallen worden.
Ramsan Kadyrow habe selbst die Verteidigung des Dorfes geleitet, heisst es in Medienberichten.
Das Dorf Zenteroi, Heimatdorf des Kadyrow-Clans, sei am frühen Sonntagmorgen von einer islamistischen Kampfgruppe überfallen worden. Drei Milizionäre, deren Häuser am Dorfrand lagen, seien von den Angreifern erschossen worden.
Die Kampfgruppe sei anschliessend von der Präsidentenwache eingekesselt und 12 Mann liquidiert worden, sagt Ramsan Kadyrow. Es sei nur ein Kameramann entkommen, der die Operation "für seine Auftraggeber" auf Video festhalten sollte.
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Es sei eine grosse Zahl von Waffen sichergestellt worden. Ein Teil dieser Waffen sei 2004 in Inguschetien aus einem Miliz-Waffenlager gestohlen und dann bei einem massiven Angriff auf die Hauptstadt Inguschetiens, Nasran, im Juni 2004 benutzt worden.
Der Angriff auf Zenteroi (Tsenteroi) ist das erste schwere Feuergefecht, das seit längerer Zeit aus Tschetschenien gemeldet worden ist.
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... und in der Ferne glänzen die goldenen Kreml-Kuppeln vor dem Winterpanorama der Stadt Moskau. Das historische Moskau, das "Goldköpfige" genannt, hatte 40x40 goldene Kirchenkuppeln. ( Topfoto: mig/.rufo)