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Dienstag, 25.05.2010
Kadyrow will die Untergrundkämpfer neu zählen
Grosny. Der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow fordert vom FSB genauere Angaben über die Zahl der Untergrundkämpfer in Tschetschenien, da die Zahlen zwischen 198 und 500 schwanken und oft auch Tote und Emigrierte mitgezählt würden.
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Nach den Angaben des Inlandsgeheimdienstes FSB, Abteilung Tschetschenien gebe es 400 bis 500 Untergrundkämpfer in 30 Banden, sagte Kadyrow bei einer Tagung in Grosny.
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Nach Angaben des tschetschenischen Innenministeriums in Grosny belaufe sich die Anzahl allerdings auf nur 198 - oder auch auf 196, da zwei der dort Aufgelisteten bereits getötet worden seien.
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In diesen Listen seien allerdings auch Untergrundkämpfer aufgeführt, die schon seit über 10 Jahren im Exil wohnen.
Kadyrow fordert die Korrektur dieser Zahlen, weil übertriebene Angaben nur dem Untergrund in die Hände arbeite.
Längst nicht alle befänden sich in den kaukasischen Bergen. In Polen und Österreich gebe es einige "Salon-Kämpfer", die sich lange Bärte wachsen liessen und sich als "Emire" bezeichnen, aber nur von Widerstand reden, sagte Kadyrow bei der Tagung.
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Mowladi Udugow, Ex-Pressesprecher des tschetschenischen Präsidenten Dudajew rufe von seinem Exil in der Türkei aus zum Kampf in Tschetschenien auf, während seine eigenen Kinder an Elitehochschulen studieren.
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