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Donnerstag, 22.10.2009
Fahrer der Duma-Abgeordneten streiken heute
Moskau. Die Abgeordneten von Duma und Föderationsrat müssen heute voraussichtlich auf die gewohnten Limousinen verzichten: Die Fahrer wollen streiken, da ihre Gehälter auf ein Drittel zusammengekürzt wurden.
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„Man hat uns gezwungen, Dokumente zu unterschreiben, wonach wir ab 1. Januar 2010 nur noch ein Drittel des jetzigen Gehalts bekommen werden, also etwa 15.000 Rubel (ca. 340 Euro), so Anatoli Drakon, einer der Streikorganisatoren. 300 Fahrer wollten deshalb heute die Ausfahrt vom Firmengelände am Rande Moskaus blockieren.
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Außerdem sind die Duma-Chauffeure mit ihren Arbeitsbedingungen mehr als unzufrieden: Nach 14 Stunden dauernden Arbeitstagen müssten sie oft noch zwei Stunden vor der Waschanlage warten. Ihre Dienstkleidung – dunkle Anzüge – müssten sie selbst kaufen und reinigen, obwohl ihnen laut Vertrag zumindest ein Anzug gestellt werden sollte.
Darüber hinaus gebe es ein undurchschaubares System der Selbstbeteiligung an Unfallschäden – und nicht einmal eine annehmbare Umkleide bei der Firma. „Es gibt zwar ein sogenanntes Fahrerzimmer, aber da ist eine Ecke auf dem Jaroslawler Bahnhof gemütlicher“, so Drakon.
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Mehrere Duma-Abgeordnete erklärten ebenfalls, dass sie mit den Arbeitsbedingungen ihrer Fahrer, aber auch dem Niveau der geleisteten Fahrdienst nicht zufrieden sind.
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Die Fahrer und Limousinen werden seit Januar 2008 von einem Privatunternehmen namens OOO TschetSpezTrans gestellt, das eine entsprechende ausschreibung gewonnen hatte.
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