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Dienstag, 30.06.2009
Lukaschenko: den USA stehen alle Türen nach Minsk offen
Minsk. Weissrussland ist bereit, die diplomatischen Beziehungen zu den USA in vollem Umfang wiederherzustellen, erklärt Präsident Lukaschenko vor einer US-Kongress-Delegation. Die USA müssten aber ihre Wirtschafts-Sanktionen gegen Weissrussland und das US-Gesetz "Über die Demokratie in Weissrussland" aufheben.
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Die diplomatischen Beziehungen zwischen Minsk und Washington waren seit dem 1.Mai 2008 eingefroren und die jeweiligen Botschaften geschlossen, seit Lukaschenko einen grossen Teil der US-Diplomaten wegen deren Unterstützung für die weissrussische Opposition des Landes verwiesen hatte.
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"Ihnen stehen in Weissrussland alle Türen offen", erklärt Lukaschenko jetzt gegenüber US-Abgeordneten in Minsk. Bisher ist Lukaschenko in den USA noch "persona non grata".
Er wisse immer positive Signale zu schätzen, die es dank Obama gebe sagte Lukaschenko vor der US-Delegation. Die USA hätten dabei geholfen, dass der Internationale Währungsfond IWF seinem Land einen Stützungskredit erteilt habe.
Der US-Delegation gehören zwei Senatoren des Oberhauses und fünf Kongressabgeordnete an.
"Wir sind nicht halsstarrig und verstehen ausgezeichnet, wie vorteilhaft die Freundschaft mit einer Weltmacht wie den USA ist", sagte Lukaschenko. Er sei durchaus auch bereit, von eigenen Positionen abzurücken und Zugeständnisse zu machen, solange dies die Unabhängigkeit und Souveräneität Weissrusslands nicht beeinträchtige, meldet die weissrussische Nachrichtenagentur BelTa.
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In letzter Zeit hatte der weissrussische Präsident Alexander Lukaschenko nach heftigen Reibereien mit Russland eine Öffnung nach Westen versucht. Die EU hatte Weissrussland Beteiligung an der "östlichen Partnerschaft" angeboten, wenn es in Minsk Freiheit für die Opposition gebe.
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