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Mittwoch, 05.08.2009
Pentagon besorgt: Russische Atom-U-Boote vor US-Küste
Washington. Vor der Ostküste der USA sind zwei russische Atom-U-Boote aufgetaucht. Die Boote gehören zur sogenannten Akula-Klasse, die auch Atomraketen abschießen kann. Das Pentagon zeigte sich besorgt.
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Nach Angaben der New York Times ist es das erste Mal in den letzten 15 Jahren, dass gleich zwei russische Atom-U-Boote vor der amerikanischen Küste kreuzen. Allerdings blieben die Boote nach Angaben des Pentagons in internationalen Gewässern 200 Kilometer vor der Küste.
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Trotzdem ist man in Washington besorgt. Ein Sprecher des Pentagons nannte die Demonstration ein "Echo des Kalten Kriegs".
Der amerikanische Militärhistoriker und U-Boot-Experte Norman Polmar bringt den Vorstoß der U-Boote in Zusammenhang mit den kürzlich gescheiterten Tests der Interkontinentalraketen Bulawa. "Das Militär will damit demonstrieren, dass es weiter eine wichtige Rolle in Politik und Wirtschaft Russlands spielt", sagte er.
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Akula-U-Boote können keine Interkontinentalrakten tragen. Die Standardbewaffnung ist dennoch eindrucksvoll: Acht - zehn Torpedorohre, zwei Seitenrohre für den Ausstoß von Täuschkörpern, dazu Lenkraketen, diese können auch mit Atomsprengköpfen bestückt sein.
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Eins der Boote gehört der neueren Akula-II-Klasse an. Diese gilt als eine der modernsten Schiffsarten, die die russische Flotte zu bieten hat.
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