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Mittwoch, 23.12.2009
Zehn Tage Neujahrsferien auch im nächsten Jahr
Moskau. Auch 2011 bekommen die Russen zehn Tage Nonstop-Neujahrsferien. Trotz zum Teil herber Kritik, die Endlosfeiern würden den ohnehin hohen Alkoholkonsum noch mehr anheben, verteidigt Dumasprecher Gryslow die Regelung.
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Aber nicht nur der Alkohol wird von den Gegnern als Argument angeführt. Ihrer Meinung nach sind zehn freie Tage am Stück auch kein probates Mittel, die Finanz- und Wirtschaftskrise zu überwinden – weil landesweit die Produktion zum Erliegen kommt.
Boris Gryslow denkt da anders. „Wer gerne zu viel trinkt, findet immer Zeit, seine Gesundheit zu ruinieren, egal wie viele Feier- und freie Tage es gibt“, sagte er am Mittwoch gegenüber ITAR-TASS. Die zehn freien Tage wären aber nicht nur zum Trinken da, sondern könnten ebenso zu sportlicher Betätigung genutzt werden.
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„Ich bin überzeugt davon, dass die Menschen mit einer gesunden Lebensweise in Russland die Mehrheit stellen“, fährt er fort. Zudem könnten die Tage zwischen dem 1. und 10. Januar „einen Antikrisen-Effekt haben“, wenn im Lande nicht über die angeblich verlorene Produktivität, sondern über die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen nachgedacht würde.
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Zum Beispiel könnten die in der Freizeit- und Tourismusbranche entstehen, denn immer mehr Familien nutzen die zehn freien Tage für einen aktiven Winterurlaub, so Gryslow. Den nächsten können sie schon jetzt planen, denn die staatlich verordneten Neujahrsferien werden 2011 zum sechsten Mal stattfinden.
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